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Zeitreise beim Neujahrsumtrunk

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10 Jahre Soziales Netzwerk Aach
Ingrid Gielen vor den zahlreichen Besuchern beim traditionellen Neujahrsumtrunk. swb-Bild: Soziales Netzwerk

Seit 10 Jahren ist das Soziale Netzwerk Aach in der Nachbarschaftshilfe aktiv.

Aach. Seit zehn Jahren ist das Soziale Netzwerk Aach nun in der Nachbarschaftshilfe aktiv. Zur Feier im Rahmen des traditionellen Neujahrsumtrunks konnte der 1. Vorsitzende Severin Graf über 80 Freunde des Vereins erstmals in den neuen Räumlichkeiten des evangelischen Gemeindezentrums in Aach begrüßen. Im Jahr dieses kleinen Jubiläums ist auch die Gemeinde Volkertshausen dem Verein offiziell beigetreten und unterstützt ihn großzügig. In die Wege geleitet wurde diese Zusammenarbeit vom ehemaligen Volkertshauser Bürgermeister Alfred Mutter, den Severin Graf unter den Gästen begrüßen konnte.
In einem Grußwort wünschte der Hausherr Pfarrer Thomas Michael Kiesebrink der Arbeit und den Projekten des Vereins Gottes Segen und bot ihnen an, die Räumlichkeiten auch weiterhin zu nutzen.
 
Einsatzleiterin Ingrid Gielen nahm die Zuhörer auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Sozialen Netzwerk Aach mit. Bereits im Januar 2006 entwickelten Bürger in einer Arbeitsgruppe der Agenda 21 Ideen zum Leben und Wohnen im Alter in Aach. Unterstützt durch eine Bedarfsanalyse durch Studierende der katholischen FH Freiburg erarbeitete eine Zukunftswerkstatt die Grundlagen für die Vereinsgründung im Mai 2009. Mit viel Eigenleistung wurden daraufhin die Räumlichkeiten in der Mühlenstraße für Büro und die Begegnungsstätte hergerichtet. Seit damals ist die Zahl der Mitglieder von 38 im Jahre 2009 auf 247 im Jahre 2019 angewachsen. Davon sind 42 Mitglieder aus Volkertshausen. In dieser Zeit sind auch ein Bouleplatz sowie zahlreiche Gesprächs- und Begegnungskreise entstanden (Details dazu  auf www.soziales-netzwerk-aach.de).

„Es macht Freude, anderen zu helfen“. Mit diesen Worten ermutigte Bürgermeister Manfred Ossola alle, denen es möglich ist, sich den Helfern des Sozialen Netzwerks anzuschließen. Diese werden angesichts der ständig steigenden Nachfrage nach seinen Diensten dringend benötigt.

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha

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