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»Zocken« zwischen Bücherregalen

Gaming-Wall Stadtbücherei
Gabriele Gietz (li.), die Leiterin der Stockacher Stadtbücherei gab Bibliotheksbesucherin Emilia Maier (re.)schon mal vorab einen Einblick in die neuen Möglichkeiten, die die Gaming-Wall bietet. swb-Bild: dh

Die Stadtbücherei Stockach verfügt neuerdings über ein großes Angebot an Videospielen

Stockach. Die Stadtbücherei Stockach ist seit wenigen Tagen um eine neue Attraktion reicher: Dank des Förderprogramms »WissensWandel« des Deutschen Bibliotheksverbands kann dort künftig »gezockt« werden. Insgesamt 11.000 Euro hat die Stadtbibliothek bekommen, um eine »Gaming-Wall« mit verschiedenen Spielekonsolen samt einer großen Auswahl dazugehöriger Spiele anzuschaffen. Sehr zur Freude von Bibliotheksleiterin Gabriele Gietz. »Wir waren sowieso schon immer vorne mit dabei, wenn es um das Thema Digitalisierung ging«, sagt sie im Rahmen eines Pressegesprächs zur Vorstellung des neuen Angebots.
Am Samstag, 11. September soll das neue Angebot im Rahmen eines Familien-Gaming-Nachmittags von 14 bis 17 Uhr erstmals den Nutzerinnen und Nutzern der Bibliothek zugänglich gemacht werden. Danach steht dann die Gaming-Wall immer während der Öffnungszeiten der Bibliothek zur Nutzung bereit. Wer zocken will, muss einfach nur seinen Bibliotheksausweis am Schalter der Stadtbibliothek abgeben und dann kann es losgehen.
Das neue Angebot soll nun aber nicht dazu führen, dass die Stockacher Jugend permanent an den Konsolen hängt. »Das Angebot ist extra so gedacht, dass Familien keine Konsole für Zuhause anschaffen müssen. Die Kinder können, zum Beispiel als besondere Belohnung, in die Stadtbibliothek kommen, um mal mit den Konsolen zu spielen«, erklärt Gabriele Gietz. Wer trotzdem schon eine Spielekonsole zuhause hat, kann natürlich auch Spiele ausleihen. »Alle Spiele, die wir haben, sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zugelassen«, betont Gietz.
Durch das neue Angebot der Bücherei wird es auch möglich, Spiele erstmal auszuprobieren, bevor man sie sich selbst kauft. Eine Möglichkeit, die auch die 11-jährige Emilia Maier gut findet. »Viele Spiele sind ja auch sehr teuer und so hat man die Möglichkeit, sie zumindest mal auszuprobieren, bevor man sie sich vielleicht selbst kauft«, erklärt sie.
Neben Nintendo Switch, Playstation4 und Wii gehören zum Sortiment der Stadtbücherei nun auch VR-Brillen und für die kleineren Bibliotheksbesucher programmierbare Bodenroboter. Denn »eine Bibliothek ist mittlerweile mehr als nur Bücher«, betont Gietz.


Wochenblatt @: Dominique Hahn


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