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Zwei kleine Teiche werden Teil von Biotopverbund

Tümpel
Sindy Bublitz und Horst Bader, Stadt Singen (im Bagger), bei den Geländearbeiten zur Anlage von Amphibientümpeln am Duchtlinger Berg. Foto: Stadt Singen

Singen. Zwei kleine Teiche für Frösche, Molche, Libellen und Co. legte die Umweltschutzstelle Singen gemeinsam mit der Abteilung Grün und Gewässer auf einer städtischen Fläche am Duchtlinger Berg an.

Die circa 20 Quadratmeter großen und bis zu einem Meter tiefen Tümpel befinden sich im Bereich eines feuchten Hangquellaustritts und werden voraussichtlich das ganze Jahr über Wasser führen. Sie bieten Laich- bzw. Eiablageplätze für Amphibien und Libellen, darüber hinaus wichtige Kleinstlebensräume für verschiedene weitere Tiergruppen.

„Diese Maßnahme am Duchtlinger Berg geht auf den Vorschlag eines Jagdpächters zurück“, teilt Sindy Bublitz von der Singener Umweltschutzstelle mit. Solche Tipps und Anregungen von Ortskundigen sind für die Umsetzung des Biotopverbunds sehr hilfreich und willkommen. Sindy Bublitz und Florian Sauter (Abteilung Grün und Gewässer) planten die beiden kleinen Gewässer – Horst Bader, Mitarbeiter der Technischen Dienste, hat die beiden Tümpel nun ausgebaggert.

Die Stadt Singen engagiert sich für die Umsetzung des Biotopverbunds auf dem Stadtgebiet. Nach dem Fachplan Biotopverbund Baden-Württemberg befinden sich die neuen Kleingewässer in einem Bereich, der für den Biotopverbund feuchter Standorte in Singen von Bedeutung ist. Somit leisten die beiden neuen Tümpel einen Beitrag zum Aufbau eines Netzwerks von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen, die auf feuchte Bereiche angewiesen sind. Analog dazu wird die Stadt nach und nach auch Lebensräume auf trocken-warmen sowie mittleren Standorten schaffen, kündigte sie an.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler