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Zwei »Nägel« für Konstanzer Designstudierende

ADC zeichnet Semester- und Abschlussarbeiten aus
Die Ausstellung »Link – zur künstlichen Intelligenz« ist beim ADC-Junior-Wettbewerb mit einem Nagel in Bronze prämiert worden. Die HTWG Konstanz, Universität Konstanz und die Musikhochschule Trossingen waren an ihrer Umsetzung beteiligt. Die Ausstellung war mehrere Monate im Konstanzer »Turm zur Katz« zu sehen. swb-Bild: HTWG

Art Directors Club zeichnet Semester- und Abschlussarbeiten der Kreativen aus

Konstanz. Für Gestalter ist der Wettbewerb des »Art Directors Club« (ACD) in jedem Jahr Austragungsort eines kreativen Kräftemessens. Der Junior-Wettbewerb ist dabei dem Nachwuchs an den Hochschulen gewidmet. In unterschiedlichen Kategorien haben die Juroren heuer per Videokonferenz ihre Entscheidung getroffen – und folgende Arbeiten aus Konstanz prämiert:

Einen Nagel in Bronze gab es für die Ausstellung »Link – zur künstlichen Intelligenz«, ein interdisziplinäres Projekt mehrerer Studiengänge an der HTWG Konstanz, der Universität Konstanz und der Musikhochschule in Trossingen. Mehrere Monate war die Ausstellung im Konstanzer »Turm zur Katz« zu sehen und überzeugte zahlreiche Besucher mit einer außerordentlich kurzweiligen Art der multimedialen Wissensvermittlung.

Gleichfalls interdisziplinär angelegt war das Projekt »Bauhaus Baden-Württemberg – eine Spurensuche«, bei dem sich Masterstudierende der Fachbereiche Architektur und Kommunikationsdesign auf historischen Pfaden bewegten und ihre Forschungsergebnisse sowohl in ein Buch als auch in eine Ausstellung für die Vitrinen vor dem Stuttgarter Wirtschaftsministerium packten. Dafür hat die Jury des ADC eine Auszeichnung vergeben.

Erfolgreich waren aber auch mehrere individuelle Arbeiten der Konstanzer Studierenden: Einen Nagel in Bronze gab es für Milena Schillings Bachelorarbeit »macht mann«. Schilling hat ein Semester lang fotografisch mit Geschlechterklischees experimentiert und echte Kerle in Frauenklamotten abgelichtet. Auch Joel Hieber hat seine Bachelorarbeit »unSeen Lights« mit einer fotografischen Arbeit bestanden: Er inszenierte Naturaufnahmen mit Licht und erhält dafür eine Auszeichnung, ebenso wie Bachelorabsolventin Corinna Zilk, die die Jury in der Kategorie Illustration mit dem Bilderbuch »Still« überzeugte: Es soll Kindern (und Eltern) helfen, die Fehlgeburt eines Geschwisterchens zu erklären und den Trauerprozess zu begleiten. Weitere Auszeichnungen gingen an Benita Hüster für die Sonderedition »Moods« und an Kim-Marie Pautzke für ihren Kalenderentwurf »The president does things. Until November 3rd 2020«.

Wochenblatt @: Graziella Verchio