Richtfest gefeiert am Kindergarten Weiterdingen
Das Dach ist drauf trotz aller Turbulenzen

"Wir bitten Gott, der in Gefahren / uns allezeit so treu bewahrt / Er mög' das Bauwerk hier beschützen / vor Not und Schaden aller Art", hieß es beim Richtfest zum Neubau des Kindergartens "St. Mauritius" in Weiterdingen.
(v.l.n.r.:) Ortsvorsteher Egon Schmieder, Jürgen Otterbach (Architekturbüro Frei), Dr. Claudia Mutschler (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats), Ursula Blank (Katholische Verrechnungsstelle Singen), Pfarrer Thorsten Gompper, Bürgermeister Holger Mayer und ganz oben die Zimmermänner Christoph Bechler und Robert Wiechetek (Zimmerei Heinrich Mohr GmbH).
  • "Wir bitten Gott, der in Gefahren / uns allezeit so treu bewahrt / Er mög' das Bauwerk hier beschützen / vor Not und Schaden aller Art", hieß es beim Richtfest zum Neubau des Kindergartens "St. Mauritius" in Weiterdingen.
    (v.l.n.r.:) Ortsvorsteher Egon Schmieder, Jürgen Otterbach (Architekturbüro Frei), Dr. Claudia Mutschler (Vorsitzende des Pfarrgemeinderats), Ursula Blank (Katholische Verrechnungsstelle Singen), Pfarrer Thorsten Gompper, Bürgermeister Holger Mayer und ganz oben die Zimmermänner Christoph Bechler und Robert Wiechetek (Zimmerei Heinrich Mohr GmbH).
  • Foto: swb-Bild: Gemeinde Hilzingen
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Hilzingen-Weiterdingen. "Wer will fleißige Handwerker sehen …", sangen die Kinder vom Kindergarten St. Mauritius in Weiterdingen zur Begrüßung beim Richtfest vergangene Woche. Pfarrer Thorsten Gompper konnte zu diesem Anlass bei strahlendem Frühlingswetter zahlreiche Gäste begrüßen, allen voran natürlich "die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer" der Kindertagesstätte: "Ihr seid jeden Tag ganz nah dran und beobachtet genau, was auf der Baustelle passiert". Neben den Handwerkern, Pfarrgemeinderäten, Erzieherinnen, dem Vertreter des Architekturbüros hieß Gompper auch Ortsvorsteher Egon Schmieder, einige Ortschaftsräte sowie Bürgermeister Holger Mayer willkommen.

Dr. Claudia Mutschler, Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Katholischen Kirchengemeinde Hohenstoffeln-Hilzingen, drückte ihre Freude und den Dank an alle vor / hinter und am Bau beteiligten dafür aus, dass der Bau so zügig voranschreitet. Der neue Kindergarten schaffe nicht nur Raum und Räume, sondern gebe auch "Platz, um zu wachsen und groß zu werden - zu wachsen zum starken Ich und toleranten Wir". Sie dankte der Gemeinde für die großzügige Finanzierung und wünschte weiterhin gutes Gelingen und Gottes Segen.

Für Bürgermeister Holger Mayer ist der Rohbau für den Kindergarten ein weiterer Meilenstein für die Gemeinde und vor allem den Ortsteil Weiterdingen. Unter den aktuell schwierigen Bedingungen am Handwerker- und Baustoffmarkt laufe das Projekt sehr gut. Sein Dank galt an dieser Stelle dem Architekturbüro Frei und den Handwerkern für die gute Zusammenarbeit. Auch für die Gemeinde sei dieses Bauvorhaben eines der größten Projekte in diesem Jahr und ein wegweisendes Projekt für den Ortsteil Weiterdingen. An die Kinder gerichtet hoffte er, "dass ihr das Haus dann einmal mit Leben erfüllen werdet." Er dankte der kirchlichen Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und konnte berichten, dass auch verwaltungstechnisch die Betriebskostenvereinbarung in der letzten Sitzung vom Verwaltungs- und Finanzausschuss genehmigt wurde.

Jürgen Otterbach vom Architekturbüro Frei gab einen kurzen Abriss von der langen Planungsphase, dem Baubeginn im August 2021 bis zum jetzigen Richtfest nach nur 7-monatiger Bauzeit. Der relativ zurückhaltende Bau füge sich gut in das Weiterdinger Ortsbild ein. Er lobte die Arbeit und Flexibilität der Handwerker, die auch bei Wind und Wetter tolle Arbeit geleistet haben. "Für uns ist es ein Privileg, für die Kleinsten unser Bestes geben zu können", versprach er, auch weiterhin alles zu tun, um die Auswirkungen der anhaltend steigenden Baupreise und Lieferschwierigkeiten so gering wie möglich zu halten.

Und zu guter Letzt, "wie sich's nach altem Brauch gebührt, wenn so ein Bau ist ausgeführt", sprachen die Zimmermänner Christoph Bechler und Robert Wiechetek von der Zimmerei Heinrich Mohr in Weiterdingen den traditionellen Richtspruch und ließen gemeinsam die Bauherrschaft, die Architekten, die wack'ren Handwerksleute hochleben und warfen im Anschluss die ausgetrunkenen Gläser zu Boden nieder, denn "Scherben bedeuten Glück und Segen, der Bauherrschaft auf allen Wegen."

Autor:

Presseinfo aus Singen

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