Sanierungsstudie für eine Sanierung wird in Auftrag gegeben
Der erste Schritt zum neuen Freibad

Freibad Hilzingen
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  • Foto: Das beliebte Familienbad in Hilzingen soll saniert werden - was notwendig und machbar ist soll eine Studie ergeben.
    swb-Bild: Gemeinde Hilzingen
  • hochgeladen von Ute Mucha

Hilzingen. Seit über 50 Jahren bietet das Hilzinger Freibad seinen Gästen Erfrischung, Abkühlung, Erholung und Spaß. Doch das beliebte Familienbad ist in die Jahre gekommen und soll saniert werden.

Dafür gab der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung eine Sanierungsstudie in Auftrag, um die weitere Vorgehensweise zu klären. Diese wird das erfahrene Büro Bauraum GmbH aus Konstanz für 14.280 Euro durchführen, was weit unter den vorgesehenen veranschlagten Kosten von 50.000 Euro liegt. Für Projektleiter Jörn Thamm ist der Hegau kein Neuland. Seine Firma zeichnete sich neben zahlreichen Referenzprojekten auch für die Sanierung des Gottmadinger Höhenfreibades verantwortlich.

Untersucht werden sollen in Hilzingen die technischen und baulichen Sanierungsmöglichkeiten sowie die des Schwimmbeckens und der Sanitärräume. Notwendige Maßnahmen sollten in möglichen Abschnitten und nach Dringlichkeit aufgezeigt und mit entsprechenden Kostenschätzungen ergänzt werden, so die Vorgaben für die Studie. Zudem sollen Vorschläge gemacht werden, wie die Attraktivität des Freibad-Kiosks erhöht werden kann, so dass er auch außerhalb der Freibad-Öffnungszeiten betrieben werden kann.
Anregungen für die Sanierung des Bades kamen auch vom Förderverein Familienbad Hilzingen und von den Freibad-MitarbeiterInnen. Einig waren sich alle Beteiligten, dass das Freibad weiterhin ein gemütliches Familienbad bleiben soll, doch die ein oder andere Ergänzung durch eine Rutsche oder im Sprungbereich wünschenswert wäre.

»Mit der Studie haben wir den ersten kleinen Schritt in Richtung Sanierung gemacht«, erklärte Bürgermeister Holger Mayer. Doch bis die Bagger anrollen, wird es noch dauern. Mayer rechnet damit, dass in einem halben Jahr Ergebnisse des Architekturbüros auf dem Tisch liegen, um dann gemeinsam mit dem Gemeinderat weitere Schritte entscheiden zu können. Ihm ist dabei wichtig, dass priorisiert werde, welche Maßnahme am dringlichsten ist. Und dass die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde nicht überstrapaziert werden und eine Sanierung, wenn möglich, in mehreren Abschnitten durchgeführt wird.
Wasserratten, die sich auf einen heißen Sommer freuen, kann der Bürgermeister derweil beruhigen: »Diesen Sommer kann das Freibad auf jeden Fall wie bisher genutzt werden«, betont er.
Die Methode der Priorisierung wird auch bei der Hallenkonzeption in der Flächengemeinde angestrebt. Derzeit werde untersucht, so Bürgermeister Mayer, in welcher Halle der Sanierungsbedarf am größten ist, um so eine Dringlichkeitsskala zu erstellen, natürlich auch mit den entsprechenden Kostenkalkulationen.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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