Drei weitere Photovoltaikprojekte vereinbart
Caritas Konstanz kann Sonnenstrom-Produktion erweitern

Der Caritasverband Konstanz und die Stadtwerke Konstanz werden drei Photovoltaik-Projekte auf Gebäuden des Wohlfahrts-Verbandes in Radolfzell und Konstanz umsetzen. Sie unterzeichneten den Vertrag: (von links) Caritas-Vorstand Andreas Hoffmann, Luka Kresic (Stadtwerke) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter.
  • Der Caritasverband Konstanz und die Stadtwerke Konstanz werden drei Photovoltaik-Projekte auf Gebäuden des Wohlfahrts-Verbandes in Radolfzell und Konstanz umsetzen. Sie unterzeichneten den Vertrag: (von links) Caritas-Vorstand Andreas Hoffmann, Luka Kresic (Stadtwerke) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter.
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Konstanz/Radolfzell. Der Caritasverband Konstanz und die Stadtwerke Konstanz werden drei Photovoltaik-Projekte auf Gebäuden des Wohlfahrts-Verbandes in Radolfzell und Konstanz umsetzen, gaben sie nun bekannt. Sie schlossen dafür einen mehrjährigen Vertrag ab. „Wir freuen uns sehr, dass wir einen starken Partner haben“, sagte Andreas Hoffmann, Vorstand des Caritasverbandes Konstanz, bei der Vertragsunterzeichnung. Die Stadtwerke werden dafür rund 260.000 Euro investieren. „Das ist die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit,“ so Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt.
Der Caritasverband hat bereits drei große Photovoltaik-Anlagen und möchte nach den guten Erfahrungen nun weitere Dachflächen nutzen. Die Stadtwerke haben ein entsprechendes Konzept entwickelt. Luka Kresic vom Bereich Energiedienstleistungen: „Wir haben für 20 Jahre den Strompreis festgeschrieben. Das ist für die Caritas eine attraktive Lösung.“ In die drei Anlagen fließen auch rund 35.000 Euro aus dem Topf des Grüner Strom-Labels zur Förderung erneuerbarer Energien und innovative Energiewende-Projekte.

„Wir können den erzeugten Strom tagsüber in unseren Gebäuden nutzen“, berichtete Andreas Hoffmann beim Vertragstermin. Der restliche Strom wird als Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist. „Für uns ist das Thema nachhaltige Energieerzeugung sehr wichtig und wir schaffen eine nochmalige Steigerung nur mit Hilfe der Stadtwerke Konstanz“, sagte der Caritas-Vorstand.
Die Stadtwerke werden die Photovoltaik-Anlagen zügig ausschreiben, gaben sie bekannt.
Folgende Projekte werden realisiert: Uhlandstraße 15 in Konstanz (Jahreserzeugung: etwa 78.000 Kilowattstunden), Caritas Seewerk in Radolfzell, Walter-Schellenberg-Straße 11 (Jahreserzeugung: etwa 99.000 kWh) und Caritas Fairkauf, Gartenstraße 48 in Konstanz (etwa 31.000 kWh/pa).

Insgesamt können mit den drei Photovoltaik-Anlagen 209 kWp beziehungsweise 208.000 kWh Strom aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden, wurde beim Termin informiert.  Dies entspreche dem Verbrauch von rund 90 Drei-Personen-Haushalten und führt zu einer Einsparung von Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 140 Tonnen CO2 pro Jahr, wird geschätzt.

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Presseinfo aus Singen

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