Riesenapplaus bei der Premiere des "Wunschpunsch" im Theater Konstanz
Katze und Rabe retten die Welt

Wunschpunsch
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  • Foto: Kater Maurizio, der in Wirklichkeit eine Katze ist, und Rabe Jakob müssen im "Wunschpunsch" im Theater Konstanz die Welt retten - und haben dafür nur den Silvesterabend Zeit. Ein genial spannendes Stück. swb-Bild: Theater KN/ Ilja Mess
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Konstanz. Das "Weihnachtsstück" des Theater Konstanz ist traditionell das am besten besuchte und auch das mit den meisten Aufführungen. Nachdem im letzten Jahr der "Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch", das letzte Stück das Michael Ende noch geschrieben hatte, nicht auf die Bühne kommen durfte, wurde, das nun endlich nachgeholt. Und schon die Premiere machte deutlich, wie wichtig dieses Theater ist, denn die Aufregung der kleinen ZuschauerInnen, die meist mit ihren Eltern gekommen waren und für die es ja im Theater sogar praktische Sitzerhöher gibt, damit sie auch alles mitbekommen war riesengroß - und als der Vorhang in dem von Theo Fransz inszenierten Stück, war es gleich muksmäuschchenstill, denn das fing der "Beelzebub Irrwitzer" (Burkhard Wolf) gleich an in seinem Kessel unheilvolle Tränke zu brauen, mit furchterregenden Zutaten. Dass er das nicht mal aus bösen Spaß machte, wurde gleich drauf klar, als sich kein geringerer als "Maleditctus Made" (Ingo Biermann) ankündigte, der den Mann in Schwarz daran erinnerte, dass er seinen Auftrag, nämlich für schreckliche Unwetter und Klimakatastrophen zu sorgen, die Flüsse zu vergiften, und die Bäume sterben zu lassen, längst noch nicht erfüllt habe und dass er nur noch bis Mitternacht dazu Zeit habe. Und es war schon Silvesterabend!

Als Tante "Tyrannja Vamperi" (Sabine Martin) sich zum Besuch ankündigt, und auch sie unter druch steht, weil auch ihr die Unterwelt droht sie zu pfänden, wenn nicht der Vertrag erfüllt würde, kommt freilich Hoffnung auf. Denn die skurrile Tante hat eine hälfte einer Rolle dabei, auf der ein Teil des Rezepts dieses "satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches" steht und der Beelzebub hat die andere Hälfte. Also machen sich die beiden schnellstens an brauen des Zaubertranks, der alle Wünsche wahr macht, wenn man sich nur das Gegenteil wünscht.

Die beiden wurden freilich bei ihrem teuflischen Plan beobachtet. Kater Maurizio (Bineta Hansen) und Rabe Jakob Julian Mantaj) wurden vom Rat der Tiere entsandt, weil sich der um die Welt größte Sorgen macht und vermutet, dass da ein Zauber hinter diesen ganzen Katastrophen steckt, von dem die Welt ernsthaft bedroht ist. Und als die mitbekommen, was da bis Mitternacht im Gange ist, wird ihnen klar, dass sie nun die Welt retten müssen. Doch wie ist das zu Schaffen so kurz vor Mitternacht? Die beiden verzweifeln schier, bis sie dem "heiligen Silvester" begegnen, der es möglich machen könnte, Mitternacht so vorzuverlegen, dass es eben nicht mehr klappt mit den teuflischen Wünschen. Die Zeit ist knapp, sehr knapp. Und deas Publikum, es fiebert mit, ob es die beiden tatsächlich schaffen könnten. Kurz gesagt: dieser Spannung können sich auch die erwachsenen Begleiter nicht entziehen.

Einen schönen Appetithappen gibt es dazu im Trailer zum Stück hier unten:

- Presseinfo

Autor:

Redaktion aus Singen

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