Gemeinderatsbeschluss vom letzten Sommer wurde umgesetzt
Kommunaler Ordnungsdienst im Einsatz

Kommunaler Ordnungsdienst
  • Kommunaler Ordnungsdienst
  • Foto: Die aktuellen Mitarbeiter des kommunalen Ordnungdienst der Stadt Konstanz. swb-Bild: Stadt Konstanz
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Konstanz. Nicht immer sind die verschiedenen Wünsche und Ansprüche an öffentliche Räume gut miteinander vereinbar. Der Herosé-Park, das Schänzle und der Seerhein sind in Konstanz dafür Beispiele. Wo die einen ihre Freizeit genießen, wohnen andere, die durch den Lärm in der Nacht, illegales Grillen und Müllablagerungen gestört werden.

Im Sommer 2017 stimmte der Konstanzer Gemeinderat auf Grundlage einer Sitzungsvorlage des Bürgeramtes für die Einführung eines Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD). Fünfeinhalb Stellen sind dafür geschaffen worden. Vier KOD-Mitarbeiter sind momentan im Einsatz. Organisatorisch ist der KOD im Bürgeramt in der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Gewerbewesen verortet. Dort ist auch die Geschäftsstelle des Präventionsrates angesiedelt.

Von April bis September überwachen die KOD-Mitarbeiter insbesondere Orte mit Nutzungskonflikten. Den Rest des Jahres unterstützen sie den Gemeindevollzugsdienst (GVD) bei der Kontrolle des ruhenden Verkehrs. Der GVD wie auch der KOD sind gemeindliche Vollzugsbedienstete, die bei der Erfüllung ihrer Aufgaben die Stellung von Polizeibeamten haben.

Die Aufgabe des KOD ist es unter anderem, die Umweltschutz- und Polizeiverordnung durchzusetzen. Erkennbar ist der KOD an der dunkelblauen Uniform, die das Stadtwappen und den Aufdruck „Kommunaler Ordnungsdienst“ trägt. Unterwegs ist der KOD, der für das gesamte Stadtgebiet zuständig ist, vorwiegend als Fußstreife ab dem frühen Abend sowie verstärkt am Wochenende und feiertags. Bei schlechtem Wetter, wenn der öffentliche Raum weniger genutzt wird, übernimmt er andere Aufgaben, wie zum Beispiel die Kontrolle von Gaststätten.

BürgerInnen erreichen den KOD telefonisch unter 07531-900 605. Sie können aber auch nach wie vor die Polizei anrufen, die dann situationsbedingt über den Einsatz des KOD entscheidet.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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