Gespielt wird am Samstag um 19.30 Uhr in der Großen Sporthalle
U23 der HSG Konstanz vor schwerem Gang - aber mit Rückenwind

Jubelnder Moritz Ebert der U23 HSG Konstanz
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Konstanz. Mit einer Energieleistung und ganz viel Willenskraft ist der Umschwung geglückt. Der 27:24-Erfolg gegen Schmiden dürfte der U23 der HSG Konstanz Rückenwind für das schwere Auswärtsspiel beim direkten Tabellennachbarn TSB Schwäbisch Gmünd geben. Die Drittliga-Reserve reist als Fünfter zum Sechsten – ein wichtiges Spiel also im Kampf um die vorderen Plätze der Oberliga.

Im zweiten Spiel der Rückrunde ist die Ausgangslage dabei eine komplett andere als in den ersten Partien im neuen Jahr. Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Wenn schon, dann zudem wohl eher den gastgebenden TSB Schwäbisch Gmünd, der seit vier Spielen ungeschlagen ist und den HSG-Talenten bereits im Hinspiel große Probleme bereitet hatte. Erst auf der Zielgeraden konnte der TSB nach langer und hoher Führung noch abgefangen werden.

In der schweren Phase, in der sich die Konstanzer U23 aktuell befindet, war der Erfolg gegen Schmiden überaus wichtig. »Wir hatten viel Spaß im Training und die Stimmung ist gut und konzentriert«, berichtet Trainer Vitor de Faria Baricelli. Viele Einzelgespräche wurden zuletzt geführt und im Training in Kleingruppen an neuen Lösungen gearbeitet. Gerade die Feinabstimmung und weitere Festigung der Abwehr stand dabei im Fokus. Hier machte sich die Erfahrung und Präsenz von Kai Mittendorf nach seiner Rückkehr sehr positiv bemerkbar.

Baricelli arbeitet zudem mit seinem Trainerkollegen Benjamin Schweda akribisch daran, das Stellungsspiel weiter zu verbessern und noch mehr Stabilität zu gewinnen. Auch wenn seine Mannschaft zuletzt noch zu viele Fehler gemacht hatte, so zeigte die Formkurve in dieser Hinsicht zunehmend wieder deutlich nach oben. Die Abschlüsse waren wieder konsequenter und Torwart Moritz Ebert – frisch nach seinem Kreuzbandriss zurück auf der Platte – konnte mit der Unterstützung einer stabilen Deckung wieder sein großes Können zeigen.»Das ist sehr wichtig für uns«, lobt Baricelli und macht deutlich, dass sein junger Keeper zugleich noch Zeit nach der langen Verletzungspause für das perfekte Timing benötigt.

Ein starker Rückhalt wird umso mehr nötig sein, da den Brasilianer große Personalsorgen beschäftigen. Dezimiert musste er in dieser Woche trainieren, da wichtige Spieler an Verletzungen laborieren. Einsatz am Wochenende ungewiss. »Auf uns wartet ein wichtiges Spiel«, so der 25-Jährige vor dem Gang zum Tabellensechsten.

»Sie werden sehr gut trainiert und wissen genau, was sie tun müssen«, hat er beobachtet und warnt vor der »interessanten Deckung«, die Ex-Bundesligaprofi Dragoș Oprea praktizieren lässt. Wichtig sei daher vor allem »mehr Stabilität«. Gemeint sind damit alle Bereiche. Hier liegt die große Herausforderung für die jüngste Mannschaft der Oberliga mit ihren dadurch dazu gehörenden Leistungsschwankungen.

- Andreas Joas

Autor:

Redaktion aus Singen

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