+++ Live-Ticker +++

Es berichten live aus dem Milchwerk unsere Redakteure Ute Mucha, Uwe Johnen und Oliver Fiedler.

Die OB-Wahl in Radolfzell am 17. Oktober

| Liveticker | Oliver Fiedler

19.54 Uhr: Simon Gröger dankte den BürgerInnen Radolfzells für diesen "großen Vertrauensbeweis und für dieses Wahnsinnsergebnis". "Ich möchte versuchen, Radolfzell mit Ihnen zusammen nach vorne zu bringen".


19.48 Uhr: Landrat Zeno Danner richtete seine Worte an die BürgerInnen: "Liebe Radolfzeller, Sie haben heute gewählt und dies deutlich. Sie haben einen Kandidaten gewählt, der sehr engagiert Wahlkampf geführt hat und dafür belohnt wurde. Ich freue mich auf eine enge und offene Zusammenarbeit. Zu Martin Staab, sagte er: "Demokratie kann gemein sein, das Ergebnis gibt nicht das wieder, was er geleistet hat".


19.44 Uhr: Bürgermeisterin Monika Laule, Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses verkündet das vorläufige, offizielle Wahlergebnis: Bei einer Wahlbeteiligung von 53,58 Prozent entfallen 83,32 Prozent auf Simon Gröger, 13,93 Prozent auf Martin Staab und 2,55 Prozent auf Helmut Ringger. "Herzlichen Glückwunsch - Radolfzell hat einen neuen Oberbürgermeister".


19.40 Uhr: Die Stadtkapelle Radolfzell spielt vor dem Milchwerk vor einigen hundert Besuchern auf.


19.29 Uhr: Gekommen zum Wahlabend ist auch der Tuttlinger Bürgermeister Emil Buschle: Das wird ein harter Aderlass für unsere Stadt, kommentierte er die Wahl, denn Simon Gröger sei ein wichtiger Mann für die Stadt und werde fehlen.


19.25 Uhr: Dem FDP-Gemeinderat und ehemaliger Landtagsabgeordneten Jürgen Keck ist anzumerken, dass ihn das Wahlergebnis bewegt, das sich auch mit dem letzten Wahlkreis nicht mehr groß verändern wird. "Aber es spiegelt das wider, was Martin Staab für die Stadt gemacht hat."


19.20 Uhr: Bernhard Diehl, CDU, ist über die Klarheit der bisherigen Auszählung überrascht. Er freut sich auf Simon Grögers angekündigte neue Führungsstil. "Vor allem freue ich mich für die Radolfzellerinnen und Radolfzeller".


19.13 Uhr: 38 von 39 Wahlbezirke sind ausgezählt, Simon Gröger kommt auf 83,50 Prozent, Martin Staab auf 13,84 Prozent und Helmut Ringger auf 2,45 Prozent.


19.05 Uhr: Simon Gröger kann es angesichts der Zahlen kaum glauben: "Diese Deutlichkeit hätte ich nicht erwartet, ich bin sehr ergriffen", sagt er mit einem Blick auf die Anzeigentafel. Eine erste Rathaus-Mitarbeiterin gratuliert ihm bereits.


19.04 Uhr: Die Zahlen nach 34 von 39 Wahlbezirken sind fast unverändert - Simon Gröger kommt auf 82,96 Prozent, Martin Staab auf 14,38 Prozent und Helmut Ringger auf 2,98 Prozent.


18.58 Uhr: Martin Staab ist im Milchwerk eingetroffen und zeigt sich sehr enttäuscht über das Ergebnis. "Diese Deutlichkeit des Ergebnisses habe ich nicht erwartet", so Staab. Aber einen Stimmungswahlkampf, in dem es nicht um Sachthemen geht, könne man nicht gewinnen. So werden Wahlkämpfe heute geführt, das sei nichts ungewöhnliches. Auch dass ein Teil des Gemeinderats sich gegen ihn gestellt habe, sei in Radolfzell nichts ungewöhnliches, so Staab weiter. Nun werde er ab 1. Dezember wieder eine Privatperson sein.


18.51 Uhr: Auch nach der Auszählung von 31 der 39 Wahlbezirke bleibt Simon Gröger uneinholbar vorne. 82,7 Prozent der Stimmen sind bei ihm, 14,48 Prozent bei Staab.

18.48 Uhr: über ein Dutzend Bürgermeister aus der Nachbarschaft und dem Hegau sind inzwischen da und diskutieren heftig. Das Wort "Abtwatsche" macht die Runde, wenngleich viele Gröger vorne gesehen hatten, aber eher knapp nach ihrer Einschätzung.

18:45 Uhr: Der Wahlerfolg von Simon Gröger manifestiert sich: nach der Auszählung von 26 der 39 Wahlbezirke liegt er weiter mit 84,44 Prozent vorne. Martin Staab kommt auf 14,49 Prozent.

18.42 Uhr: Siegfried Lehman, FGL, spricht von einem dramatischen Zwischenergebnis für den derzeitigen Amtsinhaber. Das sei bei der letzten Kreistagswahl schon erkennbar gewesen, dass die Beliebtheitsskala für den derzeitigen Oberbürgermeister Martin Staab nicht mehr so hoch ist.

18.38 Uhr: Nachdem 21 von 39 Wahlbezirken sind ausgezählt, der Trend setzt sich fort: Simon Gröger führt mit 82,42 Prozent, Martin Staab kommt auf 14,36 Prozent und Helmut Ringger 3,11 Prozent.

18.33 Uhr: Mittlerweile sind 16 Wahlbezirke ausgezählt: Simon Gröger liegt mit 82,84 Prozent vorne, Martin Staab kommt bisher auf 14,31 Prozent und Helmut Ringger auf 2,73 Prozent.

18.30 Uhr: Die ersten Bürgermeister aus den Nachbargemeinden sind im Milchwerk eingetroffen und verfolgen gespannt die Auszählung. Mit dabei sind Johannes Moser aus Engen, Ralf Baumert aus Rielasingen-Worblingen, Benjamin Mors aus Steißlingen, Holger Mayer aus Hilzingen und Florian Zindeler aus Hohenfels.

18.24 Uhr: Inzwischen sind neun Wahlberzirke ausgezählt. Danach führt Simon Gröger mit 82,48 Prozent. Staab kommt auf 14.37 Prozent, Helmut Ringger käme auf 2,99 Prozent.

18.17 Uhr: Die ersten zwei Bezirke sind schon ausgezählt: Danach führt Simon Gröger mit 82,3 Prozent der Stimmen. Martin Staab kommt auf 14,6 Prozent.

18.13 Uhr: Simon Gröger zeigt sich im Gespräch zuversichtlich. "Ich bin mit dem Wahlkampfverlauf sehr zufrieden. Jetzt werden wir sehen, was der Abend so bringen wird." Die Familie Gröger hatte das heutige Wetter für eine schöne entspannte Familienwanderung genutzt gehabt. Der Abend dürfte dafür um so spannender werden.

18.10 Uhr: Der erste Kandidat Simon Gröger mit seiner Familie schaute schon im Milchwerk rein, wo jetzt die Auszählung begonnen hat.

18.05 Uhr: Die Wahllokale haben geschlossen und die Auszählung der Stimmen beginnt bald. Auch die Mitglieder des Wahlausschusses unter der Leitung von Bürgermeisterin Monika Laule treffen im Milchwerk ein.

17.52 Uhr: Um 18 Uhr öffnet das Milchwerk als Wahlzentrum dieses Wahlabends. Weil dort kein Impf- oder Testnachweisplicht herrscht, ist freilich die Zahl Personen sehr beschränkt, um die Abstände mit Maske einhalten zu können. Dort werden auch die Briefwahlbezirke ausgezählt. Vor dem Milchwerk ist eine Großleinwand aufgebaut, um die aktuelle Entwicklung der Ergebnisse verfolgen zu können. Schon eine halbe Stunde vor der Öffnung stehen dort einige Leute, die dabei sein Wollen, wenn es die ersten Ergebnisse gibt.

 

17.40 Uhr: Sehr hoch ist bei dieser Wahl wie auch bei den Landtags- und Bundestagswahlen in diesem Jahr wieder die Briefwahl-Beteiligung. Bis Mitte der Woche hatten bereits rund 7.500 WählerInnen die Wahlscheine zur Briefwahl beantragt gehabt. Erfahrungsgemäß steigt die Zahl kurz vor der Wahl nochmals stark an, weil doch viele Wählerinnen in Zeiten der Corona-Pandemie den Gang in die Wahllokale scheuen. In den Wahllokalen herrschte keine Impf- und Zertifikats, dafür eine Maskenpflicht und ein Desinfektions- Abstandsgebot.

17.30 Uhr:  Bald werden die Wahllokale schließen in Radolfzell. Insgesamt 25.109 Personen in der Stadt und den Stadtteilen sind wahlberechtig ab dem 16. Lebensjahr wie schon erstmals bei der letzten Wahl in 2013. Vor acht Jahren waren es noch 24.313 Wahlberechtige gewesen, von denen 11.809 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht hatten. Martin Staab wurde damals mit 6.373 Stimmen im ersten Wahlgang gewählt, als beste Mitbewerberin erhielt Monika Laule 2.640 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,45 Prozent. Viele sind auch gespannt wie in diesem Jahr die Wahlbeteiligung ausfällt, worin auch Corona hineinspielt.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler

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