Gemeinderat beschließt aktualisierten Bedarfsplan
Feuerwehr ist ganz im Plan

Feuerwehr Bedarfsplan
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  • Foto: Kreisbrandmeister Carsten Sorg war am Montagabend in die Sitzung des Volkertshauser Gemeinderats gekommen. Mit im Bild Bürgermeister Alfred Mutter und Hauptamtsleiter Martin Gschlecht. swb-Bild: of
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Volkertshausen (of). Der Gemeinderat von Volkertshausen hat seinen in 2007 aufgestellten Feuerwehrbedarfsplan in seiner jüngsten Sitzung aktualisiert. Dazu war eigens der neue Kreisbrandmeister Carsten Sorg extra in die Sitzung gekommen. „Wenn die Feuerwehr so gut aufgestellt wäre wie hier, dann hätte der Kreisbrandmeister viel weniger Arbeit“, lobte der Kreisbrandmeister den aktuellen Zustand, denn die Feuerwehr Volkertshausen, die bereits eine Ergänzungskooperation mit der Nachbargemeinde Aach praktiziert und sich im Fuhrpark ergänzt wird, wenn in diesem Jahr noch ein neuer Mannschaftstransportwagen beschafft weden kann, so gut ausgerüstet sein, dass eine nächste Anschaffung von Fahrzeugen erst im Jahr 2034 wieder anstünde, wie Bürgermeister Alfred Mutter unterstrich. Nach dem nun verfassten Plan ergibt sich aufgrund der Mannschaftsstärke gibt es derzeit keine Probleme und durch den Umbau und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses könne man zumindest für eine Feuerwehr im Kreis schon mal den „Haken dranmachen“. Bürgermeister Alfred Mutter informierte in der Sitzung darüber, dass man die digitalen Meldeempfänger für 2019 in den Haushalt eingestellt habe. Was die Entschädigungssatzung für die Feuerwehr betrifft, so müsse man hier nachbessern, nach dem die Nachbarwehr in Aach ihre Sätze deutlich erhöht habe.

Wie Carsten Sorg in der Sitzung weiter informierte, steht in der Feuerwehr im Kreis einiges an Aufgaben an. Dazu gehört unter anderem die Umstellung auf digitale Meldeempfänger, inklusive einer neuen zentralen Meldestelle, die vermutlich in Konstanz angesiedelt wird, und die dann für eine einheitliche Ausrückeordnung sorgen würde. In der Planung immer konkreter werde die Umsetzung eines neuen Feuerwehr-Servicecentrum mit zentraler Werkstatt, Atemschutz-Trainingsstrecke, Übungsgeländen für besondere Situationen und dem Lager für Katastrophenschutz, der Zusammenfassung eines zentralen Führungszentrums in Rielasingen-Worblingen. Hier wisse man in der zweiten Jahreshälfte, mit welchen Kosten für den Bau wie auch die personelle Bestückung gerechnet werden müsse.

Die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes folgte gleich in der Tagesordnung. Wie Architekt Joachim Binder in der Sitzung erläuterte, haben sich nach der Vorstellung der Pläne im Feuerwehr-Ausschuss einige Änderungswünsche ergeben, unter anderem eine neue Eingangssituation, durch die der der Neubau etwas vom Bestandsgebäude abrücken müsste. Zur den bislang geschätzten Kosten von 363.000 Euro kämen dadurch rund 50.000 Euro Mehrkosten dazu, so Binder. Bürgermeister Alfred Mutter ergänzte dazu, dass man für die Außenanlagen mit rund 100.000 Euro an kosten zu rechnen habe. Unter anderem sei der Teerbelag vor dem Gerätehaus aus dem Jahr 1978 und stehe zur Erneuerung an. Im Haushalt der Gemeinde waren 450.000 Euro insgesamt für das Projekt eingestellt. Man hoffe freilich hier noch auf einen Zuschuss des Landkreises. Kreisbrandmeister Carsten Sorg informierte dazu, dass es im Kreis einen Topf von jährlich 500.000 bis 600.000 Euro an Zuschüssen für Projekte der Feuerwehren gebe. Hier habe man den Bau vorgemerkt und es wahrscheinlich möglich, eine Förderung von 47.000 Euro durch den Kreis zu gewähren, was aber noch nicht definitiv beschlossen sei, weil das final mit dem Regierungspräsidium abgestimmt werden müsse.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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