Gemeinderat stimmt Bauantrag einstimmig zu / Fachplaner ausgewählt
Weiterer wichtiger Schritt zum neuen Feuerwehrhaus

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  • Foto: Ein Bild von der letzten Einweihung bei der Feuerwehr in Rielasingen-Worblingen mit der Drehleiter, die auch verdeutlicht, wie groß der Fuhrpark ist, der dort untergebracht werden müsste. swb-Bild: of/ Archiv
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Rielasingen-Worblingen. Nach langer Diskussion ist der Gemeinderat in Rielasingen-Worblingen mit seiner einstimmigen Zustimmung zum Bauantrag für das neue neue Feuerwehrhaus einen wichtigen Schritt im nun straffen Zeitplan weiter gekommen. Auch die Gestalt des neuen Gebäudes hat sich durch die Vorstellung der Fachplaner inzwischen doch einiges an künftiger Form angenommen, indem deutlich wurde, dass man aus Gründen der Statik wegen des unsicheren Grunds auf dem Gelände des ehemaligen Hupac-Areals mit Altlasten noch aus der Bahnnutzung zuvor, mit einem versteiften Untergeschoss bauen sollte, auf dass dann eine leichtere und nachhaltiger Holzkonstruktion gesetzt werden könnte. Ortsbaumeister Martin Doerries machte in der Sitzung auch klar, dass man mit diesem Weg zwei eigenständige Gewerke erreiche, womit man trotz der hohen Investitionen eine europaweite Ausschreibung umgehen könnte, mit der er eine weitere Verzögerung ausräumen könnte, wie er sagte.

In der Sitzung wurden den Gemeinderäten die Fachplaner Reinhard Weber (Greiner Engineering), Michael Hägele (IMH Ingenierbüro), Statiker Thorsten Müller und Georg Rathfelder (GSA Bauphysik) vorgestellt, die auch ihre Aufgaben darstellten. Thorsten Müller machte klar, dass der Baugrund eine reine Holzkonstruktion, die nach der Vorstellung von realisierten Projekten der Firma GSA von der Reichenau nun plötzlich in die Diskussion kam, aus diesem Grund nicht umzusetzen wäre. Auch Martin Doeries unterstrich, dass man sozusagen einen "versteiften" Unterbau benötigte, um das aufzufangen, dann aber beim Obergeschoss auf eine leichtere Holzbauweise setzen könnte, was er auch favorisiere. Von der Grünen-Fraktion folgte dazu die Aufforderung doch auch in dieser Hinsicht nochmals nach Zuschüssen zu loten, die es nach deren Information auch für beispielhafte Hybridbauten geben könnte. Da müsste ein Antrag freilich bis Februar gestellt werden. Die Singener Scheffelhalle profitiert beim Wiederaufbau zum Beispiel davon.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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