107 Abiturienten beim Friedrich-Wöhler-Gymnasium verabschiedet
Ein Schulalltag mit vielen Nuancen

Wöhler Abi
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  • Foto: Die Top-Ten des diejährigen Abi-Jahrgangs des Wöhler-Gymansium Singen bei der Preisverleihung. swb-Bild: of
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Singen. Für 107 Abiturienten des Friedrich-Wöhler-Gymnasium war am Samstag der große Tag. Sie wurden in einem schönen Festakt, der vom Chor wie dem Orchester der Schule umrahmt wurde, ins Leben nach der Schule verabschiedet. Wie der stellvertretende Schulleiter Wolfram Spitzhüttl zur Preisverleihung bekanntgab, hat der Jahrgang einen Schnitt von 2,3 hingelegt. Bange ist ihm in dieser Hinsicht für die nächsten zwei Jahrgänge, dies seien die ersten, die ohne Grundschulempfehlung zustande gekommen seien, und das sei spürbar, sagte er.

„Machen Sie es mir bitte besser“ gemahnte Bürgermeisterin Ute Seifried in ihrem Grußwort in Sachen Toleranz und Respekt Andersartiger. Denn „Die Welt steht ihnen offen“, könne sie angesichts der aktuellen politischen Lage in Deutschland und Europa so nicht mehr guten Gewissens sagen. Eine Generation, die im Schenken-Zeitalter aufgewachsen sei, werde nun mit Grenzen – nicht nur zwischen den Staaten – konfrontiert, bedauerte sie. Aber: „Das Leben ist wie Fahrradfahren“ zitierte sie Einstein: „Um die Balance zu halten ´, muss man immer in Bewegung bleiben.“

Scheffelpreisträgerin Lisa Büche, die für die Schüler sprach hatte ihren Wasserfarbkasten ans Rednerpult mitgebracht: 12 Farben seien wie die 12 Schuljahre im gewesen und gewiss kein grauer Schulalltag. 107 Schüler bedeuten für auch 107 Farben.

Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg, entscheidet Euch bewusst für euren Weg gab Schulleiterin Sabine Beck den Absolventen mit. Die Einladungskarte für die Feier war dabei so gestaltet, damit man sich auch später erinnern könne, wie die Klassenzimmer von Innen ausgesehen haben. In dieses „Klassenzimmer“ waren freilich unter anderem der Namensgeber Friedrich Wöhler, Max Frisch, Albert Einstein und Kanzlerin Angela Merken wie die Putten aus der Sixtinischem Madonna hineingezaubert worden.

Die Preisträger dieses Jahrgangs: Lisa Büche (Deutsch, Scheffel-Preis, Ethik), Caterina De Nisi (Italienisch, Dante Preis), Carla Dietze (Geschichte, Schnabel Medaille), Fabricius Laura (Biologie), Steffen Frederiksen (Französisch, Schnitt 1,2, 797 Punkte), Sarah Hafner (Bildende Kunst), Hamadi Lunes (Mathe, Physik, NWT, 1,1, 808 Punkte), Jasmin Hashemi (Mathe, Preis der deutschen Mathematischen Vereinigung), Anna Hölker (Biologie), Elena Janowicz (Sport), Hanna Klopfer (Bild. Kunst), Hannah Knoll (Deutsch, Maul-Medaille, Biologie, Ethik, Sport, 1,2, 794 Punkte), Abraham König (Mathe), Lara Kramosch (Englisch, Geschichte, Preis des Hegau-Gesichtsvereins, kath. Religion) Louis Leyen (Mathe, Chemie, Informatik, Bestes Abtiur 1,0 mit 835 Punkten), Sandra Marschner (Bild. Kunst), Larissa Nagel (Mathe, Physik), Mareike Raif (Französisch, Biologie, kath. Religion, Musik, 1,2, 783 Punkte), Manuel Reichelt (Deutsch, Physik, Informatik, ev. Religion, 1,1, 810 Punkte), Marina Schlieker (Englisch), Pia Schwarz (Deutsch, Englisch, Sport, 1,2, 783 Punkte), Louisa Selbert (Biologie, 1,3, 774 Punkte), Felix Stephan (Musik), Sarina Vitillo (Literatur, Theater), Valentin Zecevic (Mathe, Physik, Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Informatik).

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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