Riesaktion bringt die Stadt kurz zum Stillstand
Eine Friedenskette verbindet zum gemeinsamen Zeichen

Durchgehend vom Hegau-Gymnasium zum Wöhler-Gymansium durch die Fußgängerzone setzte die SchülerInnen beider Schulen am Samstag ein beeindruckendes Zeichen.
  • Durchgehend vom Hegau-Gymnasium zum Wöhler-Gymansium durch die Fußgängerzone setzte die SchülerInnen beider Schulen am Samstag ein beeindruckendes Zeichen.
  • Foto: swb-Bild: Leyhe-Schröpfer
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Schüler demonstrieren Solidarität für die Ukraine mit Großaktion / von Karin Leyhe-Schröpfer
Als Geste des Zusammenhalts in Krisenzeiten sowie als Solidaritätsaktion als Zeichen mit den Opfern des Krieges in der Ukraine sollte die Menschenkette zwischen Friedrich-Wöhler- und Hegau-Gymnasium verstanden werden, die am Freitag gestellt werden konnte. Rund 700 SchülerInnen des Hegau-Gymnasiums sowie rund 1.000 SchülerInnen des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums (FWG) , so die Schätzungen, mitsamt der LehrerInnen beider Schulen und auch einigen spontanen Mitmachern konnte die Menschenkette erfolgreich am Platz des ehemaligen »Conti« schließen.

Die Schülersprecherinnen Ella Anderson (Hegau-Gymnasium) sowie Lisette Breyer (FWG), die die erfolgreiche Menschenkette im Vorfeld organisiert hatten, waren sichtlich erleichtert und zufrieden, dass alles so reibungslos geklappt hat. »Unser Dank geht an alle die uns unterstützt haben, es waren sogar einige Eltern anwesend,« zeigten sich beide glücklich.

Kerstin Schuldt, Schulleiterin des Hegau-Gymnasiums war beeindruckt angesichts der Größe dieser "Aktion" mitsamt der im Vorfeld organisierten Kooperation. Auch der ehemalige Friedrich-Wöhler Schulleiter Horst Scheu kam zur Menschenkette, zeigte sich beeindruckt und fand es auch bewundernswert, dass beide Schulen so gut zusammen arbeiten. "In dieser schrecklichen Situation unterstütze ich die Menschenkette gerne, denn ich glaube auch daran, dass so etwas Zukunft hat," so Scheu. Für Lisette Breyer steht auf jeden Fall fest "ein Zeichen für Demokratie zu setzen und sich solidarisch gegen den Angriffskrieg von Russland zu zeigen", ist ihr immens wichtig.
Was den sicher über 2.000 Mitmachenden auf jeden Fall gelungen war: da die Menschenkette einige Straßen überqueren musste um die Schulen zu verbinden, musste tatsächlich auch für einige Minuten das Stadtleben innehalten.

Mehr dazu auch in unserem Video bei Wochenblatt-TV

Autor:

Karin Leyhe-Schröpfer aus Singen

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