Zuschlag im Rahmen des Programms "Kunst nach Corona" vom Land
Land fördert Kunst- und Kulturprojekte mit und für Kindern in Singen

Si Theatäter
  • Si Theatäter
  • Foto: Die »Theatäter« des Friedrich-Wöhler-Gymansium konnten vor wenigen Wochen ihr Stück »Sieben« nachgeholt noch auf die Bühne bringen. Die Premiere musste aufgrund der Einschränkungen der letzten eineinhalb Jahre mehrmals verschoben werden. swb-Bild: of/ Arc
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Singen. „Ich freue mich sehr, dass gleich zwei Projekte in Singen Förderungen aus dem Programm „Kultur nach Corona – Junge Perspektiven“ bekommen. Gerade Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Einschränkungen der Pandemie. Durch die Förderungen können zwei tolle Projekte umgesetzt werden“.

„Ganz herzlich gratuliere ich der GEMS und dem Friedrich-Wöhler-Gymnasium, dass das geplante „Musiktheaterstück in fünf Träumen“, das anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums nächstes Jahr aufgeführt wird mit einer Summe von 40.015 Euro unterstützt wird.

Durch die Corona-Pandemie waren die Kooperationsprojekte zwischen der Schule und der GEMS fast zum Erliegen gekommen, konnten aber durch das Engagement aller einige der verschobenen Projekte inzwischen nachholten. Durch die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst kann gemeinsam wieder ein neues Projekt auf die Beine gestellt werden. »Ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung des umfangreichen Konzepts und die Aufführungen im nächsten Sommer,« so die Landtagsabgeordnete.

Beim zweiten Projekt, das eine Förderung von 11.500 Euro erhält, handelt es sich um eine Kooperation des Hegau-Museums mit den hiesigen Kindergärten: „Steinzeit trifft Kindergarten“ richtet sich an Vorschulkinder, die im Museum die Lebensweise der Menschen in der Steinzeit kennenlernen können.

„Auch dieses Projekt begeistert mich sehr, als Sprecherin für frühkindliche Bildung meiner Fraktion freue ich mich auf diesen museumspädagogischen Ansatz. „Steinzeit zum Anfassen“ ist nochmal was ganz anderes als nur etwas darüber erzählt zu bekommen.“

35 Projekte werden neu gefördert

Mit dem Impulsprogramm „Kultur nach Corona“ leistet das baden-württembergische Kunstministerium einen Beitrag zur Stärkung der Kultur- und Kreativszene, die in besonderem Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist. Einer von sechs Bausteinen ist das Programm „Junge Perspektiven“, das erstmalig ausgeschrieben wurde und das einen Anreiz setzt, dass junge Menschen und deren Themen bei der Programmgestaltung von Kultureinrichtungen stärker berücksichtigt werden. Mit knapp einer Million Euro unterstützt das Land 35 Kunst- und Kulturprojekte mit und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – jeweils zur Hälfte im städtischen und im ländlichen oder ländlich geprägten Raum.

„Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden nach wie vor in besonderem Maß unter der Corona-Pandemie. Wir wollen mit unserem neuen Förderprogramm dazu beitragen, dass ihre Perspektiven und Themen stärker in den Blick genommen werden und ihre Kreativität unterstützt wird. Junge Menschen sollen weiterhin Spaß an kultureller Beteiligung haben und dazu angeregt werden, dieses Interesse weiterzuentwickeln“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Montag (22. November) in Stuttgart.

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung des Programms „Junge Perspektiven“ sind 53 Projektanträge eingegangen. Die Auswahl der 35 Projekte erfolgte nach Begutachtung durch eine unabhängige Jury.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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