Wochenschau vom 13. bis 20. April 2022

Hoch in die Abenddämmerung stiegen die Funken des Bietinger Osterfeuers auf, das am Sonntagabend über 500 Besucher  anlockte. Der Musikverein Bietingen wurde als Veranstalter nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause förmlich überrollt. Der kräftige Ostwind machte allerdings spezielle Vorsichtsmaßnahmen wegen des Funkenflugs notwendig. Und weil bis zum Entzünden der monumentalen Balkenpyramide eine Weile dauerte, wurde das kulinarische Angebot bestens in Anspruch genommen -  besonders die „Würstle“ gingen weg wie heiße Semmeln.

Das Thema Krieg und Frieden beschäftigt auch die Kinder der Bruderhof-Grundschule in Singen. Deshalb beteiligten sich alle 15  Klassen der Schule an einer gemeinsamen Aktion: Jedes Kind malte eine Friedenstaube in bunten Farben oder mit seiner  persönlichen Botschaft. Daraus wurde dann ein großer Teppich gelegt. Zu dem Friedenslied „Shalom chaverim“ (Friede sei mit euch, Freunde!) kamen nach der Malaktion alle Klassen zusammen. Mit einer andächtigen Schweigeminute gaben alle Kinder und LehrerInnen ihrem Wunsch nach Frieden in der Ukraine und der ganzen Welt Ausdruck. 

Neue Wohnungen für die Vogelwelt gibt es am Klinikum Singen: Über die gelungene Nistkastenaktion im Singener Krankenhauspark  freuen sich Julia Bani und Karl Mohr vom Krankenhausförderverein, Reiner Behn, Karin Leyhe-Schröpfer und Herbert Stehle (auf der Leiter) von der BUND-Ortsgruppe Singen. 34 Nistkästen haben sie in zwei Aktionen an den alten Bäumen fachmännisch aufgehängt. Finanziert wurden die Kästen durch den BUND, die Stadt Singen und durch den Krankenhausförderverein.

Neben vielen Frühlingsaktionen wollten die SchülerInnen der Grundschule Engen vor den Osterferien ein Zeichen der Solidarität mit ihren ukrainischen Mitschülern und für den Frieden setzen. Viele Schüler kleideten sich dem Motto entsprechend in den ukrainischen Landesfarben blau und gelb, bastelten Friedensplakate oder stellten im Unterricht passende Buttons her. „Obwohl sie noch sehr jung sind, geht dieses Thema unseren SchülerInnen nahe - drei ukrainische Kinder wurden bereits herzlich an der Schule aufgenommen und freudig in die Klassengemeinschaft integriert. 

Schon zu Lebzeiten war Mops „Elvis“ im Gefolge der ehemaligen Stadträtin und Singener FDP-Vorsitzenden Heidi Reinhold eine besondere Erscheinung. Der Mops ist schon lange im Hundehimmel, nun feiert er in einer Geschichte wieder „Auferstehung“. Dazu hatten Heidi Reinhold und die Singener Theaterpädagogin Susanne Breyer eine Idee: Die Geschichte von „Elvis“ dem Mops, der es Anfang des Jahres sogar als Gemälde „Saint Dog Elvis“ von Andy Schiller ins Singener Kunstmuseum schaffte, wird auf der CD  nun mit vielen Anekdötchen von der inzwischen 82-jährigen Heidi Reinhold sowie weiteren Akteuren erzählt.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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