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Helianthum in Steißlingen: Eine zweite Familie
Man freut und leidet miteinander

Alina Lesan, frühere Pflegeassistentin jetzt Pflegefachkraft, Sandra Dohm, Ausbildungsleitung und langjährige Mitarbeiterin, Teresa Sommario, Auszubildende im 3. Lehrjahr, Driton Bajramaj, früherer Pflegeassistent jetzt Pflegefachkraft, und Sandro Uttenweiler, Pflegefachkraft und Wohnbereichsleitung, sind Teil des außergewöhnlichen Teams im Helianthum.
  • Alina Lesan, frühere Pflegeassistentin jetzt Pflegefachkraft, Sandra Dohm, Ausbildungsleitung und langjährige Mitarbeiterin, Teresa Sommario, Auszubildende im 3. Lehrjahr, Driton Bajramaj, früherer Pflegeassistent jetzt Pflegefachkraft, und Sandro Uttenweiler, Pflegefachkraft und Wohnbereichsleitung, sind Teil des außergewöhnlichen Teams im Helianthum.
  • Foto: Helianthum Steißlingen
  • hochgeladen von Kathrin Reihs

Ein Ort gefüllt mit Lachen, Leben und Freude. Ein Ort des Zusammenseins, des Zusammenlebens. So erleben Hausgäste und Mitarbeiter das Helianthum in Steißlingen. An Hausgästen mangelt es nicht. Alle 155 Betten der Einrichtung sind jederzeit voll belegt. Doch es mangelt an den Menschen, die den Hausgästen Unterstützung, Hilfe, Fürsorge und Pflege geben. Nicht, weil dort niemand arbeiten möchte, sondern weil es zu wenig Menschen gibt, die für andere einstehen und sorgen möchten. Die aktuell 170 Beschäftigten des Helianthums möchten ihren Hausgästen zu jeder Zeit die Betreuung anbieten, die jeder einzelne benötigt und verdient. Doch dafür benötigen sie Unterstützung.

Eine zweite Familie
So sehen es die Mitarbeiter des Helianthums: Sie sind eine Familie. Nur eben die zweite nach Zuhause. Und dafür sorgen die Geschäftsführung und leitenden Angestellten an jedem einzelnen Tag, ganz nach dem Motto: „Wir sind ein Haus“. Aus diesem Grund gibt es Mitarbeiterausflüge, gemeinsame Raclette-Abende oder Grillfeste für das gesellige Beisammensein. Kita-Zuschüsse für Mütter und Väter zur finanziellen Entlastung. Eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge für jeden Mitarbeiter. Pausenbereiche in den Innenräumen und im Außenbereich, um zur Ruhe kommen zu können. Denn jeder einzelne soll die Chance haben, Teil von Helianthum zu sein. Und so kommt es, dass auch abteilungsübergreifend Hand in Hand gearbeitet wird. Ein Kollektiv, in dem keine alleine gelassen wird. Eine zweite Familie eben, über Impfstatus, Ausbildung, Geschlecht und Alter hinaus.

Die Möglichkeiten
Generell herrscht in allen sozialen Bereichen Personalmangel. Deshalb sagen die Verantwortlichen in Steißlingen ganz offen: „Wir benötigen jede helfende Kraft, jede helfende Hand, in jedem Bereich.“ Und um diese helfenden Hände zu bekommen, geben sie alles. Nicht nur die Vergütungen im zwischenmenschlichen Bereich spielen dabei eine Rolle, sondern auch die beruflichen Möglichkeiten. So kann ein FSJler schnuppern, bekommen eine Praxisanleitung und werden voll eingebunden. So können Quereinsteiger als Assistenz beginnen, in allen Bereichen hospitieren und das für sich passende Berufsfeld auswählen. So können Menschen jeden Alters eine Ausbildung beginnen und erhalten genau die Unterstützung, die sie benötigen. So bleiben Azubis nach ihrer Ausbildung dem Haus oftmals erhalten. Und so kann ein ganzes Haus zu einem Ort voller Möglichkeiten werden.

Die oberste Prämisse: Die Hausgäste
Immer an erster Stelle steht das Wohl der Hausgäste. Die qualitativ hochwertige und aufwendige Fürsorge dieser ist das Wichtigste. Denn den Menschen, die sich oftmals nicht mehr selber helfen können, soll es gut gehen. Unabhängig von Pflegegraden oder Fortschreiten von Erkrankungen. Die Würde eines jeden einzelnen wird gewahrt. Auch, wenn dieser Weg zu Ende ist: So, wie der Hausgast das Helianthum betreten hat, so verlässt er es. durch den Vordereingang. Begleitet von Personal und Hausgästen. Ein gemeinsamer letzter Weg. Und diese Ansichten, diese Wertschätzung bekommen sämtliche Beschäftigten mehrfach zurück: Die Dankbarkeit von Angehörigen und Hausgästen, die Freude im Gesicht eines Menschen, das laute Lachen – das ist die Wertschätzung, die zurückgegeben wird.

„Wir halten alle stark zusammen. Jeder ist direkter Teil des Teams, Kollegen und Vorgesetzte nehmen sich immer Zeit für einen. Und für mich besonders toll: Für Nervennahrung ist durch unseren Snackautomaten gesorgt und der kostenlose Kaffee ist etwas für alle Kaffeejunkies.“
Sandra Dohm, Ausbildungsleitung und langjährige Mitarbeiterin

„Es herrscht immer ein freundliches Arbeitsklima unter dem Motto: ‚Einer für alle und alle für einen.‘ An Motivation mangelt es niemanden und an Freundlichkeit sowieso nicht. Aber man braucht den Willen dazu.“
Driton Bajramaj, Pflegefachkraft seit 04.2022 – 3-jährige Ausbildung im Helianthum – davor Pflegeassistent

„Ich bin nach meiner Ausbildung im Helianthum geblieben, weil ich in den 3 Jahren meiner Ausbildung so viel gelernt habe und das möchte ich jetzt auch zurückgeben. Es ist ein wundervolles Team an meiner Seite und unterstützt einen immer großartig. Die Einrichtung und die Hausgäste sind einfach großartig und das gibt mir jeden Tag neue Energie, mein Bestmöglichstes zu erreichen.“
Alina Lesan, Pflegefachkraft seit 09.2021 – 3-jährige Ausbildung im Helianthum – davor Pflegeassistentin

„Die qualifizierte Betreuung und Anleitung von Azubis befindet sich auf Augenhöhe. Jeder besitzt Mitwirkung und Gestaltungsspielraum im Alltagsgeschehen und dem Stationsablauf. Es herrscht allgemein ein sehr familiäres Arbeitsumfeld für einen sehr schönen Beruf mit Zukunft.“
Sandro Uttenweiler, Pflegefachkraft und Wohnbereichsleitung

„Das Helianthum ist ein Ort der Gemeinschaft und das Arbeiten ist mit viel Spaß und Harmonie verbunden. Das ganze Team steht immer mit Rat und Tat zur Seite und ich fühle mich, trotz dass ich mich noch in der Ausbildung befinde, als vollwertiges und wertgeschätztes Mitglied unseres Hauses.“
Teresa Sommario, Auszubildende im 3. Lehrjahr

Autor:

Kathrin Reihs aus Singen

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