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135 KandidatInnen für die sechs Thurgauer Sitze im Nationalrat

Nationalrat
Am 20. Oktober wird in der Schweiz der neue Nationalrat mit seinem 200 Mitgliedern gewählt. 135 Kandidaten aus dem Thurgau bewerben sich für die sechs Sitze des Kantons. swb-Bild: lohr.ch

Bewerbungsfrist endete am Montag / Frauenanteil ist von 33,3 auf 43,7 Prozent gestiegen

Frauenfeld. Am Montag, 12. August, ist die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge für die Nationalratswahlen am 20. Oktober 2019 abgelaufen. Bei der Staatskanzlei des Kantons Thurgau wurden insgesamt 23 Listen eingereicht, das ist eine mehr als bei den Nationalratswahlen im Jahr 2015.
Um die sechs Thurgauer Nationalratssitze bewerben sich danach insgesamt 135 Personen, das sind zwölf mehr als bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2015. Davon sind 59 Frauen (43,7 Prozent) und 76 Männer (56,3 Prozent). Bei den letzten Nationalratswahlen betrug der Frauenanteil 33,3 Prozent. Fast alle Listen treten hier mit sechs KandidatInnen an. Kampfansagen gab es in den letzten Tagen einige: die Grünen Parteien gehen zum Beispiel eine Allianz mit der SP ein, um damit einen der drei r von der SVP eingenommenen Sitze zu erobern. Bei der letzten Nationalratswahl 2015 wurden immerhin 53 der 200 Mitglieder des Parlaments neu gewählt. Die Zahl der Sitze wird nach der Bevölkerungszahl errechnet. Der Kanton Zürich stellt mit 35 Abgeordneten den stärksten Anteil, der Kanton Schaffhausen kann nur zwei Abgeordnete entsenden.

Für die Erneuerungswahl der zwei Mitglieder des Ständerats sind bis jetzt fünf Wahlvorschläge eingegangen. Wahlvorschläge für den Ständerat können aber noch bis zum 26. August 2019 eingereicht werden.

Hier haben sich bislang beworben: Brigitte Häberli-Koller, Bichelsee (CVP, bisher) , Gabriela (Gaby) Coray, Berg (parteilos),         Ulrich (Ueli) Fisch, Ottoberg (glp), Nina Schläfli, Kreuzlingen (SP), Jakob Stark, Buhwil (SVP).

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler