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Brauhandwerk von der Insel

Braumeister Benedikt Wabnik. Bild: privat

Die Klosterinsel Reichenau steht schon lange für Genuss, dafür haben das Reichenauer Gemüse, der frische Fisch und der gute Wein gesorgt. Seit 2016 bereichert die kleine Brauwerkstatt von Inselbier dieses Angebot. Getreu ihrem Slogan „Bier von hier, statt von dort“ verwendet die Brauwerkstatt ausschliesslich regionale Rohstoffe: Frisches Bodenseewasser, Premium-Hopfen aus Tettnang und Gerste von lokalen Getreidefeldern „mit Hegau- und Seeblick“.

Inselbier gibt seinem Bier das zurück hier und da verlorenging: Aroma und Geschmack, Charakter und auch Identität.

Aroma und Geschmack hat viel mit der Qualität der Rohstoffe aus der lokalen Landwirtschaft, jedoch auch mit ausgefeilten Rezepturen, behutsamer handwerklicher Herstellung zu tun. Daraus entstehen Biersorten für jeden Geschmack: Klassiker wie das Inselgold jedoch auch Specials wie hopfige IPAs oder charakterstarke Ales wie das „Liquid Phoenix“

Der junge Braumeister Benedikt Wabnig, ebenfalls in der Region zuhause ist hier die Schlüsselperson. Er hat sein Hobby zu seinem Beruf gemacht. Diese Passion und klare Vorstellungen, zu welchen Gerichten seine Biere super passen, begeisterte einen Biersommelier der zwei Restaurants in Konstanz betreibt sowie einen Fernseh- und Sternekoch aus Berlin. Benedikt Wabnig entwickelte für die Restaurants in Konstanz, München und Berlin individuelle Biere, nun als Bierempfehlung auf den Speisekarten.

Auch regionale Firmen wie Südstern Bölle haben Inselbier entdeckt: gemeinsam mit dem Braumeister brauen und den eigenen Kunden ein persönliches und wertiges Geschenk zu überreichen kommt insbesondere in diesen eher schweren Zeiten sehr gut an.

Über leckere und charaktervolle Biere ist für Inselbier die Beziehung zu Vertriebspartnern und Endkunden auch eine Frage der Wertschätzung und Haltung.

Der ideale Vertriebspartner von Inselbier (Restaurants, Märkte etc.) steht auch hinter dem Konzept der Brauwerkstatt, identifiziert sich damit und sieht dies als sinnvolle Bereicherung für sein eigenes Geschäft. Der Hofladen, der Bioladen oder der Dorfladen, der Inselbier aus persönlicher Überzeugung in sein Sortiment aufnimmt (und nicht in erste Linie Gewinnmargen optimieren möchte) ist für Inselbier ein wichtiger Partner und Botschafter.  

Umsätze sind für Inselbier durch Corona ebenfalls deutlich eingebrochen. Das kleine Inselbierteam sieht es jedoch gelassen und eher als Chance: „wir kommen nicht aus einer Komfortzone, sich laufend zu bewegen, mit anderen zu kooperieren, neue und langfristig sinnvolle Vertriebspartner zu finden und sich nach der Decke zu strecken, liegt für uns als Startup in den Genen“.

Inselbier beobachtet aktuell eine Rückbesinnung der Menschen: lokale Produkte mit Charakter und Identität werden wahrgenommen. Ob sich der Zuspruch und den vielen „Likes“ auf Facebook und Instagram am Ende auch in Kaufverhalten

Wochenblatt @: Diana Engelmann