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Fridays for Future mit Mahnwache in Singen

Fridays Singen
Im Dezember gab es die letzte Kima-Demo von Fridays for Future in Singen. Die Mahnwache am Montag muss wegen der aktuellen Corona-Verordnungen wesentlich kleiner ausfallen. swb-Bild: stm/Archiv

Erste Präsenz-Aktion seit Ausbruch der Corona-Krise am Montag

Singen. Am Dienstag, 2. Juni, wird auch der Singener Ableger von "Fridays for Future" anlässlich des Autogipfels und der in Berlin stattfindenden Beratungen zum Konjunkturpaket erneut für Klimaschutz protestieren. Das gaben die Aktivisten am Montagabend bekannt.

Es ist geplant am Hohgarten vor dem Rathaus im kleinen Kreis eine Mahnwache abzuhalten. Anders als bei den vergangenen Aktionstagen werden diesmal keine Menschenmassen protestieren können: Aufgrund der Corona-Verordnungen ruft Fridays for Future zu gesundheitlich unbedenklichem Protest für Klimagerechtigkeit auf. Aus diesem Grund darf auch die genaue Uhrzeit der Mahnwache öffentlich bekannt gegeben werden.

Neben der Aktion in Singen werden deutschlandweit Aktionen unter dem Motto #KlimazielStattLobbydeal stattfinden. Auch in Konstanz ist eine Mahnwache vor dem Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Andreas Jung geplant.

"Wir können nicht zulassen, dass unsere Antwort auf das Coronavirus eine andere Krise, die Klimakrise, nur noch mehr anheizt. Wir können nicht weiter in veraltete Industrien investieren sondern und müssen die Konjunkturpakete nutzen, um zukunftsfähige Industrien zu unterstützen und eine widerstandsfähige Gesellschaft aufzubauen". so die Aktivisten in ihrer Ankündigung am Montagabend.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler