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Mehr Wissen über Finanzen: So helfen Fernsehen und YouTube

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Bildnachweis: Lars Peter Ehrich

Wenn Kinder zu Jugendlichen und zu jungen Erwachsenen heranreifen, stellen sich unweigerlich immer mehr Fragen rund um finanzielle Angelegenheiten. Grundsätzliche Fragen – aber die meisten jungen Menschen fühlen sich nicht gut vorbereitet mit der logischen Folge, dass auch viele Erwachsene sich nicht gut genug auskennen. Ein Schulfach zu finanzieller Bildung existiert noch nicht. Doch es gibt andere Möglichkeiten.

 

Geld und Finanzen im Fernsehen

 

Die Deutschen sehen täglich mehrere Stunden fern, die Dauer unterscheidet sich je nach  Altersgruppe. Ein Teil dieser Zeit lässt sich nutzen, um die eigenen Kenntnisse in finanziellen Dingen auszubauen, denn an Angeboten mangelt es nicht. Zum Beispiel die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender: Das ZDF setzt unter dem Stichwort „Geld und Finanzen“ oder auch „Geld und Beruf“ mit dem Format „Volle Kanne“ auf eine Vielzahl von Beiträgen mit einem breiten Spektrum und einer übersichtlichen Länge zwischen fünf und zehn Minuten. Die ARD liefert Informationen mit Sendungen insbesondere aus den dritten Programmen sowie dem Wirtschaftsmagazin „Plusminus“. Besonders stark vertreten sind Meldungen zum Geschehen an der Börse: Im ersten Programm kommen die aktuellen Informationen direkt vor der „Tagesschau“, komprimiert auf wenige Minuten in „Börse vor acht“. Ständig auf dem Laufenden bleiben Zuschauer mit der mehrmals täglich ausgestrahlten „Telebörse“ beim Nachrichtensender ntv.

 

Junge Menschen nutzen andere Kanäle

 

Allerdings widmen sich diese Angebote meist speziellen Themen, und ob sie gerade die jungen Menschen erreichen, darf zumindest bezweifelt werden – schließlich sind sie verstärkt auf anderen Kanälen wie YouTube oder Instagram unterwegs. Im YouTube-Kanal „Finanzfluss“ erklären Experten in kurzen Videos verschiedene Aspekte der Finanzwelt. Nutzer sollten sich aber jeden Anbieter und seinen Hintergrund genau ansehen und außerdem eines beachten: Solche Erklärvideos können ein guter Einstieg sein, sie ersetzen aber keinesfalls eine seriöse Betreuung durch Finanzberater wie die Fachleute von tecis. Denn eine individuelle Beratung mit einem Video oder Stream funktioniert natürlich nicht. Manche YouTuber richten wie „Madame Moneypenny“ ihr Augenmerk speziell auf Frauen, da diese immer noch zu häufig ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht im Blick hätten.

 

Immer kritisch bleiben als Zuschauer und Zuhörer

 

Ohne Bild geht es auch. Immer beliebter werden Audio-Podcasts, die auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder auch entspannt auf dem Balkon gehört werden können. Kein Wunder also, dass viele Anbieter neben YouTube auch diese Möglichkeit nutzen, ihre Botschaften zu transportieren. Ein Beispiel ist Saidi Sulilatu als das Gesicht der Plattform Finanztip, auch die Finanzfluss-Macher sind im Podcast-Bereich wieder anzutreffen. In den Charts landen meist die Angebote ganz vorn, in denen es um den Aufbau von Vermögen und speziell um die Kapitalanlage auf dem Aktienmarkt geht. Ganz klar: Das eigene Geld zu vermehren, ist immer ein interessantes Thema. Dieses Ziel mögen  allerdings auch die Anbieter von Streams, YouTube-Videos oder Podcasts haben – Zuschauer wie Zuhörer sollten das nie vergessen.

Wochenblatt @: Pressetext

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