- Anzeige -
- Bezahlter Inhalt -

Regionale Produkte kaufen ist das Beste, was man machen kann

Bild: Pixabay

Wenn sich jemand mit Getreide auskennt, dann Heiko Jäckle. Der Landwirt aus Hilzingen produziert schon in vierter Generation Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und Triticale. Anschließend wird sein geerntetes Getreide in einer regionalen Mühle gemahlen.

Der Kauf von regionalen Produkten ist das Beste, was man machen kann. Denn die Menschen wissen oft nicht wie viel Arbeit im Mehl steckt. Dabei versuchen Landwirte nach bestem Wissen und Gewissen ihre Felder zu bewirtschaften. Pflanzenschutz ist dabei das A und O, denn um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern, müssen nun einmal große Mengen an Nahrungsmittel (Getreide) produziert werden. Dieser Meinung ist auch Heiko Jäckle, der sein Korn nach wie vor konventionell produziert mit dem Ziel, die Menschen in der Region mit qualitativ hochwertigem Mehl zu versorgen. Und dafür setzt sich der Landwirt (sowie viele andere auch) mit vollem Herzblut ein. Angefangen von der Saat bis zur Ernte. Die Menschen sollen sich wieder bewusst werden, wie gesund die hiesig produzierten Produkte sind und dass die Landwirtschaft dabei eine tragende Rolle spielt.

Oft wird den Landwirten vorgeworfen, dass sie die Erde auslaugen. Dabei gibt es für einen Landwirt kein höheres Gut als seinen Boden zu schützen. Das ganze Jahr verteilt werden Bodenproben durchgeführt, um höchste Qualität zu gewährleisten. Denn nur zwei Prozent der weltweiten Böden sind fruchtbar.

Das regional angebaute Getreide wird auch in den Mühlen vor Ort verarbeitet. Das Mehl gelangt schließlich in die ortsansässigen Bäckereien, wo es zu Brot, Brötchen, Kuchen, Torten und noch viel mehr verarbeitet wird. Auch die Arbeit der regionalen Bäcker ist von großer Bedeutung, da sie als nächstes Glied in der Kette dafür sorgen, das aus den Getreidearten verschiedene Brot- und Brötchensorten etc. entstehen. Aus diesem Grund ist es gerechtfertigt, wenn das Brötchen aus regionaler Produktion mehr kostet wie beim Discounter.

Denn in lokal produzierten Lebensmitteln steckt einfach etwas drin, was man sonst nirgends bekommt: regionale Zutaten und ganz viel Herzblut bei der Arbeit – eben ganz im Geschmack der Heimat.

Wochenblatt @: Diana Engelmann