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Rückenleiden und was man dagegen tun kann

Fit werden für einen gesunden Rücken: Moderater Sport und regelmäßige Bewegung gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um Rückenleiden vorzubeugen. Bild: Adobe Stock

Warum es heute vermehrt zu Rückenleiden kommt und was man dagegen tun kann

Das beste Rezept für einen starken Rücken ist regelmäßige Bewegung in Verbindung mit Dehnübungen. Denn oftmals entstehen Rückenleiden überhaupt erst aufgrund von mangelnder Bewegung. Gerade sitzende Bürotätigkeiten über Stunden verursachen oft Schmerzen und Verspannungen. Das wiederum zeigt: Aktivität beugt Rückenleiden vor! Doch der moderne Alltag besteht hauptsächlich aus Sitzen, z. B. im Auto, am Esstisch und am Arbeitsplatz. Dazu kommt nächtliches Liegen, wo der Bewegungsapparat zusätzlich sechs bis acht Stunden still steht. Denn ein Viertel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Deshalb ist die richtige Matratze nicht nur wegen des Rückens wichtig, sondern auch für den gesunden Schlaf förderlich. Doch auch wer keine Rückenbeschwerden hat, sollte sich vorbeugend damit beschäftigen, ob die aktuelle Matratze tatsächlich den eigenen ergonomischen Bedürfnissen entspricht. Des Weiteren gehört der ergonomische Arbeitsplatz zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Regelmäßige Bildschirmpausen sowie wechselnde Arbeitshaltungen sind in diesem Zusammenhang ebenfalls zu empfehlen. Weitere Infos dazu befinden sich in den folgenden Tipps!

Tipps für einen gesunden Rücken

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Bewegung ist das A und O zur Vorbeugung von Rückenschmerzen. Zum Beispiel in Form von moderatem Ausdauersport in Kombination mit Gymnastik. Wer die Rückenmuskulatur gezielt stärken will, kann zusätzlich Yoga Einheiten, Pilates oder Kraftsport in den Trainingsplan einbauen. Eine gute Kontrollmöglichkeit ist auch ein Schrittzähler, mit dem sich einfach nachvollziehen lässt, wie viel Schritte tatsächlich gemacht wurden.

Der ergonomische Arbeitsplatz

Bildschirmarbeitsplätze sollten so positioniert werden, sodass sie den ergonomischen Ansprüchen des Körpers entsprechen. Schreibtische und andere Arbeitsflächen sollten eine reflexionsarme Oberfläche besitzen und so stehen, sodass keine störenden Blendungen oder Reflexionen entstehen. Die Beleuchtung der Räumlichkeiten sollte an die jeweilige Tätigkeit und das Sehvermögen der Beschäftigten angepasst sein. Der Bürostuhl muss genügend Platz bieten, um sich zu drehen und dabei nirgendwo anzustoßen. Die Höhe des Stuhls sollte so eingestellt sein, sodass die Armlehnen eine Linie mit der Tischkante bilden. Bei der Arbeit selbst sollte der Rücken an der Lehne ruhen, damit diese ihre stützende Funktion ausüben kann. Die Füße sollten fest auf dem Boden stehen.

Die richtige Matratze

Beim Kauf einer neuen Matratze sollte vor allem auf folgende Dinge geachtet werden: eine hohe Punktelastizität, den richtigen Härtegrad und integrierte Liegezonen. Eine punktelastische Matratze ist daran zu erkennen, dass der Druck, der an einer Stelle der Matratze entsteht, sich nicht auch auf anliegende Bereiche auswirkt. Besonders beliebt sind Matratzen mit der 7-Zonen-Technologie, die eine perfekte Anpassung der Matratze an den Körper ermöglichen.

Schwere Alltagsgegenstände & Gewohnheiten

Ob Schulranzen, Aktentasche oder Rucksack: Vieles was wir im Alltag mit uns herumschleppen kann auf lange Sicht die Rückenmuskulatur schädigen. Ein ergonomisch geformter Schulranzen/ Rucksack mit geringem Eigengewicht wird deshalb empfehlen. Auch sollte dieser über breite Träger und einen gepolsterten Lendenwirbel-Bereich verfügen. Doch auch schwere Handtaschen oder einseitig getragene Aktentauschen sind auf lange Sicht nicht gut für den Rücken. Besser ist von der Aktentasche bzw. Handtasche auf den Rucksack umzusteigen, da dadurch die Belastung besser ausbalanciert wird.

Wochenblatt @: Diana Engelmann