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Warum Pflegekräfte - heute und in Zukunft - unersetzlich sind

Pflegekräfte sind in Zeiten wie diesen wichtige denn je. Ohne sie würde das gesamte Gesundheitssystem binnen weniger Tage komplett zusammenbrechen. Bild: Pixabay

Viele Berufsgruppen arbeiten derzeit von Zuhause aus, sind im Zwangsurlaub oder bereits in Kurzarbeit. Nicht so das Kranken- und Pflegepersonal, das gerade jetzt zu einer der wichtigsten Stütze der Gesellschaft wird. Warum das so ist und warum derzeit auch alle anderen aufgefordert sind zu helfen.

Ärzte, Krankenhaus- und Pflegepersonal sind jetzt gefragt. Und zwar mehr denn je. Die Fachkräfte arbeiten rund um die Uhr und unermüdlich daran, dass es uns gut geht. Ohne sie würde das gesamte Gesundheitssystem binnen weniger Tage komplett zusammenbrechen. Ein Grund mehr warum der Pflegeberuf in Zeiten wie diesen so wichtig ist. Das bestätigt auch Urs Buhn,  Heimleiter und Vorstand vom Haus am Hohentwiel der Diakonischen Dienste Singen: „Die Corona Krise zeigt nochmal sehr deutlich, wie wichtig Pflegefachkräfte jetzt und auch in Zukunft für unsere Gesellschaft sind.“

Corona Krise zeigt wie wichtig Pflegefachkräfte jetzt und auch in Zukunft sind

Und auch Dankbarkeit ist ein wichtiges Stichwort in diesen Tagen: „Ich bin sehr dankbar für die Pflegekräfte, die in der aktuellen Lage gerade wirklich alles geben . Diese Leute betreuen unsere Bewohner direkt und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite, oft auch über den pflegerischen Beruf hinaus. Diese Dankbarkeit möchte ich in Zeiten wie diesen zum Ausdruck bringen“, so Urs Buhn. Dabei betont er auch, dass es in der Pflege nicht nur auf fachliches Können ankommt, sondern auch auf die menschliche Seite: „Der Pflegeberuf findet auf einer sehr wertschätzenden, menschlichen Ebene statt, die Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen gibt, was von den Bewohnern so auch wieder zurückgegeben wird“, so Urs Buhn.

Pflegekräfte erhalten 13. Monatsgehalt und eine Zusatzrente

Doch die Pflegebranche kämpft nach wie vor mit Nachwuchsproblemen. Dabei wird die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen weiter zunehmen. Dementsprechend steigt auch der Bedarf nach Pflegekräften in den nächsten Jahren weiter an. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken müssen die Rahmenbedingungen für den Pflegeberuf langfristig attraktiver gestaltet werden. Das sieht auch Urs Buhn so: „Das Einstiegsgehalt eines Pflegefachmanns/ einer Pflegefachfrau liegt  bei uns bei 3.100,- Euro, zuzüglich Zeitzuschläge wie zum Beispiel für den Nachtdienst. Darüber hinaus erhalten Pflegekräfte der Diakonischen Dienste Singen  ein 13. Monatsgehalt und eine Zusatzrente für die Absicherung im Alter.“ (Näheres auf www.diakonische-dienste-singen.de)

Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder muss, wird in der Pflegebranche immer eine Stelle finden

Für Berufseinsteiger ist die Pflegebranche eine Chance auf einen langfristig sicheren Arbeitsplatz, bei dem vor allem die menschliche Seite nie zu kurz kommen wird. Auch ist es ein Beruf mit vielen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Apropos Weiterbildung. Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder muss, wird in der Pflegebranche immer eine Stelle finden. Sei es im Krankenhaus, in der häuslichen Pflege oder in Pflegeheimen. 

Warum wir jetzt alle gefordert sind zu helfen

Doch auch Pflegekräfte, die schon im Ruhestand sind, werden in Zeiten wie diesen gebraucht. Und sei es nur stundenweise. Darüber hinaus ist jetzt in der Corona-Krise jeder aufgefordert seine Hilfe anbieten, um älteren Menschen in der Nachbarschaft und Umgebung das Leben zu erleichtern. Zum Beispiel durch Einkäufe erledigen, Kurierfahrten oder auch Sparziergänge. Denn fast jeder wird einmal in die Lage kommen, wo er auf Hilfe von anderen angewiesen ist und dann froh ist, wenn er sie bekommt.

Wochenblatt @: Diana Engelmann