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Den Anforderungen der Zukunft gewachsen

Kindergarten St. Hedwig
Über die Bunt gestaltete, moderne Fassade hat jeder Gruppenraum einen eigenen Zugang zum Garten. swb-Bild: dh

»Erweiterung Kinder- und Familienzentrum St. Hedwig«

 

Radolfzell. Die Busfahrten haben ein Ende. Sie waren für die Kinder des Kinder- und Familienzentrums St. Hedwig in den letzten Monaten immer ein Highlight des Tages gewesen, wie Annette Rieger, die Leiterin der Einrichtung mit einem Lächeln erzählt. Die Busfahrten waren nötig, weil das Kinder- und Familienzentrum einer umfassenden Sanierung und Erweiterung unterzogen wurde. Während der rund einjährigen Bauphase waren die Kinder und ihre Erzieherinnen in einem Ausweichdomizil im Böhringer Pfarrsaal untergebracht. Vor wenigen Wochen jedoch konnte das frisch renovierte Kinder- und Familienzentrum St. Hedwig wieder bezogen werden. Und die Freude war groß, denn entstanden sind großzügige, lichtdurchflutete Räume, die die Anforderungen an eine Moderne Kindertageseinrichtung in jeder Hinsicht gerecht werden.

Bereits seit 1960 gibt es die Einrichtung, 1989 wurde sie schon einmal erweitert, erklärt Michaela Gesell, Kindergartengeschäftsführerin bei der Verrechnungsstelle für katholische Kirchengemeinden. Das Ursprungsgebäude aus den 60er-Jahren wurde im Zuge der jetzigen Erweiterung abgerissen. Der Gebäudeteil, der in den 80er Jahren erbaut wurde, wurde saniert.

Neues Gebäude – neue Betreuungszeiten

Mit der Erweiterung des Gebäudes geht auch eine Erweiterung der Betreuungszeiten einher. »Wir bieten jetzt eine Ganztagsbetreuung an. Deshalb haben wir natürlich auch ein ganz anderes Raumkonzept benötigt«, erklärt Gesell. Das alles konnte im Zuge der Maßnahme realisiert werden. Neu ist auch eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren. Insgesamt 13 Erzieherinnen kümmern sich um die Kinderbetreuung. Sie werden unterstützt durch eine Hauswirtschaftskraft, denn im Rahmen der Ganztagsbetreuung gibt es natürlich ein warmes Mittagessen. Hierfür entstand im Altbau eine Ausgabeküche.

Pfarrer Heinz Vogel ist froh, dass die Bauarbeiten gut über die Bühne gegangen sind. »Auch in der Zusammenarbeit mit der Stadt hat alles sehr gut funktioniert«, betont er. Die Einrichtung ist in der Trägerschaft der Katholischen Seelsorgeeinheit. Die Sanierung und Erweiterung hat mit 2,3 Millionen Euro zu Buche geschlagen. 584.000 Euro kamen aus Kirchensteuermitteln. »Viele Fragen, wo die Kirchensteuern hinfließen, da ist es auch wichtig zu wissen, dass ein großer Teil davon hier bleibt, und den Menschen vor Ort wieder zugutekommt«, so Vogel.

Mehr als ein »Kindergarten«

»Dadurch, dass wir jetzt offiziell ein Kinder- und Familienzentrum sind, ist es uns wichtig, auch Angebote für die ganze Familie zu haben«, erklärt Kindergartenleiterin Annette Rieger. So soll die Einrichtung auch zum Treffpunkt für die Eltern werden und sich mit dem Quartier, insbesondere der Siedlergemeinschaft Altbohl vernetzen. Kurz um, die Einrichtung soll für alle ein Gewinn sein, besonders natürlich für die Kinder.

Wochenblatt Redakteur @: Dominique Hahn