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Der neue ZOB geht in Betrieb

Der neue ZOB geht in Betrieb
Das fertiggestellte Dach des neuen ZOB Singen auf dem neuen Bahnhofsplatz vor der Inbetriebnahme. Bald wird auch der Baustellencharakter verschwinden, der aktuell noch durch die Cano-Fassadenarbeiten ausgelöst ist. swb-Bild: Haller

Freigabe am 9. Dezember für neues ÖPNV-Zeitalter

Singen. Es ist soweit: nach zwei Jahren Bauzeit kann nun, unmittelbar vor dem Start beim Shoppingcenter CANO der neue zentrale Omnibusbahnhof auf dem dafür neu gestalteten Bahnhofsplatz in Betrieb gehen. Damit wird der Bahnhofsplatz mit dem Bahnhof zur zentralen ÖPNV Drehscheibe in Singen und macht Bahn und Bus um einiges attraktiver. Die Vorgeschichte ist beeindruckend lang. »Schon 1998 gab es ein erstes Gutachten über einen angedachten Umbau des Bahnhofsplatzes; damals ging es schon um Themen wie Barrierefreiheit und die bessere Anbindung des Bahnhofs an die Stadt. Die Planung wurde freilich mehrmals gestartet und überarbeitet und manchmal ist es auch gut, etwas zu warten. Denn erst die neue Perspektive mit dem neuen Shoppingcenter hat hier auch für den Mut zum großen Wurf mit Blick in die Zukunft gesorgt, die dem Thema ÖPNV wie auch der Barrierefreiheit eine wesentlich größere Bedeutung für die lebenswerte Stadt der Zukunft einräumt. Singens OB Bernd Häusler sieht das Projekt als neuen Mobilitätsmittelpunkt, wie er zum Richtfest betonte, das in einer unbeschwerteren Phase dieses Jahres im Juni vollzogen werden konnte.

NEUE DIMENSIONEN FÜR DEN PLATZ

Rund 7,1 Millionen Euro investierte die Stadt Singen in ihren neuen Bahnhofsplatz. Das konnte sie übrigens tun, weil Grundstücksverkäufe beim ehemaligen Hauptzollamt die Finanzierung erleichterten. Das neue Dach des ZOB kostete rund 1,4 Millionen Euro, dazu kommen nochmals 270.000 Euro für ein neues Info-System für die Reisenden. Dieses macht das neue Zeitalter des ÖPNV besonders deutlich. »Es gibt einen zentralen großen Bildschirm, der alle Verbindungen der nächsten Zeit anzeigt, dazu kommen die elektronisch vermittelten Infos an den Säulen der zwölf Haltebuchten«, informiert Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Schwarz. Auch hier ist nebenden dafür angepassten Einstiegshöhen Barrierfreiheit umgesetzt. Per Knopfdruck kann man sich nämlich auch die Informationen vorlesen lassen, verrät Markus Schwarz. Einzig die Echtzeit-Information zu den Bus-Abfahrtszeiten kommt etwas später, denn am 13. Dezember steht ja noch der jährliche bundesweite Fahrplanwechsel an, der hier noch durch den Landkreis eingearbeitet werden muss. Insgesamt 176 Meter ist das neue Dach am Bahnhofsplatz lang, das das Unternehmen Haller Industriebau mit seinem Tochterunternehmen zum Dachausbau in einer begrünten Variante umgesetzt hat - mit einem sehr sportlichen Zeitrahmen am Schluss. Denn dieser Part konnte erst beginnen, nachdem die aus Beton gefertigten Fahrbahnen des Busbahnhofs fertiggestellt waren. »Wir sehen das als eine Investition in die nächsten 50 Jahre«, unterstreicht Markus Schwarz von den Stadtwerken Singen. Deshalb ist eine der zwölf Haltebuchten auch schon für Bus-Züge ausgelegt, die ja eine Länge von über 20 Metern haben – in Erwartung eines markant steigenden Fahrgastaufkommens.

UMLEITUNGEN MIT FOLGEN

Die Erleichterung über den Abschluss der zweijährigen Bauphase mit den Ausweich-Haltestellen rund um den Bahnhofsplatz bis hin zur Julius-Bührer-Straße bei Maggi-Nestle auf der anderen Seite des Bahnhofs, ist groß. »Gerade die Umleitungen oder auch längere Fußwege beim Umsteigen hatten uns doch einige Abo-Fahrgäste gekostet«, räumte Schwarz kürzlich im Rahmen einer Sitzung des Stadtwerke-Betriebsausschusses ein. Doch nun wird ja alles besser, aber doch mit einigen Veränderungen. Bedingt durch die noch nicht abgeschlossenen Arbeiten an der Cano-Fassade werde es in den nächsten Wochen zu Einschränkungen kommen, die aber in den Nachtstunden geplant sind, sofern das geht. Fertig sind aber schon die Portale, die durch die Stadt Singen und dem Kunstmuseum Singen mit zwei großen Stahlplastiken des Künstlers Werner Pokorny ausgestattet wurden.

 

 


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