- Anzeige -
- Bezahlter Inhalt -

Funktional und barrierefrei

Feuerwehrhaus Seelfingen
Das Feuerwehrhaus im Stockacher Ortsteil Seelfingen ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Ortes. swb-Bild: Gunnesch

Neues Feuerwehrgerätehaus in Seelfingen

Stockach-Seelfingen. Ein acht Jahre lang währender Prozess ist nun zu Ende gegangen und das Feuerwehrhaus Seelfingen konnte der ortsansässigen Wehr endlich übergeben werden. Der Grund dafür war das alte Schulhaus, das unter Denkmalschutz stand, wie der Feuerwehrkommandant der Abteilungen Mahlspüren im Tal/Seelfingen, Christian Gunnesch, im Gespräch mit dem WOCHENBLATT erklärte.

»Es war im Vorfeld ein langer Prozess, bis das Schulhaus abgebrochen werden konnte. Jetzt sind wir froh ein neues Gerätehaus zu haben, da wir in den alten Räumen einfach kein Platz mehr hatten.«
Die Arbeiten am Neubau sind so gut wie abgeschlossen, sogar das neue Löschfahrzeug steht schon in der Garage, es fehlen nur noch die letzten Feinheiten. Nun steht also das neue Gerätehaus im Herzen Seelfingens, das nicht nur mehr Platz, sondern auch mehr Komfort bietet: im unterkellerten Erdgeschoss befindet sich nun das Büro des Einsatzleiters, sanitäre Anlagen sowie jeweils eine Damen- und Herrenumkleide. Die Feuerwehrleute haben auch selbst Hand angelegt und beispielsweise die ein oder andere Malerarbeit übernommen.

Im Obergeschoss wartet ein 60 Quadratmeter großer Schulungsraum, der bei Bedarf um weitere 25 Quadratmeter erweitert werden kann indem man die mobile Schallschutzwand entfernt. Ein Abstellraum, eine Küche und Toiletten sind ebenfalls im Obergeschoss angesiedelt. Das Gebäude verfügt über einen Aufzug und ist somit barrierefrei konzipiert worden.

Die große Fahrzeughalle bietet Platz für zwei Feuerwehrautos, demnächst soll ein Mannschaftstransportwagen hinzukommen, kündigt Gunnesch an. Rund eine Million Euro hat die Stadt in das neue Feuerwehrhaus investiert, wie Sachgebietsleiter Manfred Raff gegenüber dem WOCHENBLATT berichtet. Die gesamte Fläche beträgt 829 Quadratmeter. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach und der Luftwärmepumpe zum Heizen trägt das Gebäude zur Nachhaltigkeit bei, so Raff.

Wochenblatt @: Graziella Verchio