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Kinderhaus „Münchried“ ist fertiggestellt

Kinderhaus Münchried
Der Innenhof des neuen Kinderhaus Münchried, um die herum die Räume der Kindertagsstätte die des sonderpädagogischen Schulkindergarten untergebracht sind. swb-Bild: of

Zwei Einrichtungen und Beratungsstelle unter einem Dach

Singen. Seit dem neuen Kindergartenjahr ist das neue Kinderhaus „Münchried“ in Singen in Betrieb genommen worden. Mit der Umwandlung der ehemaligen Pestalozzi-Schule, deren Gebäudetrakt aus den frühen 1960er Jahren stammt und die in den letzten Jahren nur noch von wenigen SchülerInnen mit Förderbedarf besucht wurde, welche zwischenzeitlich in die Wessenbergschule als neue zentrale Förderschule der Stadt integriert sind, konnte die Stadt Singen gleich mehrere „Fliegen“ mit einer Klappe schlagen um den weiter rasant wachsenden Bedarf an Plätzen für Kinderbetreuung im U3 wie auch im Ü3 Bereich zu decken.

Geschaffen wurde durch die behutsame Umwandlung des ehemaligen Schulgebäudes eine neue Heimat für den ehemaligen „Maggi-Kindergarten“, der natürlich längst eine städtische Einrichtung war, und eine Vergrößerung auf nun fünf mögliche Gruppen mit 94 Plätzen, davon 12 Plätze für die U3 Betreuung. Der alte Maggi-Kindergarten ist inzwischen auch schon abgerissen worden, an seiner Stelle soll in Bälde ein große Bürohaus mit angeschlossenem öffentlich zugänglichen Parkhaus kommen. Umgesiedelt wurde nach dem Abschluss des Umbaus ebenfalls der so0nderprädagogische Schulkindergarten für Kinder mit Behinderungen aus dem Lindenhain, mit rund 30 Plätzen im Angebot, die derzeit aber noch nicht ausgeschöpft werden. An die Stelle des Schulkindergartens wird im kommenden Jahr wiederum der neue Walddorf-Kindergarten mit zwei Gruppen gebaut, der dann von der Weiherstraße in seine neue Heimat umsiedeln kann und der das Angebot und die Auswahl in Singen dann ebenfalls stärken kann.

Für die Umbaumaßnahmen, die rund 2,4 Millionen Euro insgesamt gekostet haben, wurde darauf geachtet, aus den ehemaligen Klassenzimmern neue Räume für den Bedarf eines Kindergartens zu machen. Die Planung hatte vorgesehen, dass dabei auch möglichst wenig tragende Wände betroffen waren, also die Kernstruktur des Hauses erhalten blieb, was gut gelungen war. Die kleine Schulturnhalle, die auch von verschiedenen Vereinen genutzt wird, ist nun auch Teil des Angebots für das Kinderhaus.

Für die neue Nutzung wurde das neue Kinderhaus „Münchried“ umzäunt, für Mehraufwand und etwas Mehrkosten hatte die die Umgestaltung des Außenbereichs gesorgt, bei der viel gealtertes Plattenmaterial im Innenhof ausgetauscht werden musste. Doch inzwischen ist das neue Kinderhaus bestens erprobt, wenn auch durch die Maßnahmen im Zuge der Corona-Verordnungen derzeit nur Notbetrieb geboten wird und es für einen normalen Kindergartenbetrieb nach derzeitiger Sachlage die Perspektive für die Zeit nach den Sommerferien gibt.
Beschwerlich ist derzeit noch der Zugang zum neuen Kinderhaus durch die Baustelle an der Bahnüberführung Schlachthausstraße. Doch auch hier sind die Bauarbeiten in der Endphase angekommen.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler