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Photovoltaik-Anlage in Rielasingen

Photovoltaik-Anlage in Rielasingen
Bei der Vorstellung des Photovoltaik-Dachs der Druckerei Winz im Gewerbegebiet Rielasingen: Bene Müller (Vorstand der solarcomplex AG), Clemens Bimczok (Mieter der Halle und Stromkunde »Solarstrom Direkt«) für seine Druckerei »Winz.Druck«, Simon Feuerstein Gemeinderat, CDU - und Eigentümer der Halle) und Dagmar Eisenhart (Gemeinderätin, Grüne). swb-Bilder: solarcomplex

»solarcomplex« setzt das Modell »Solarstrom Direkt« für Unternehmen und öffentliche Gebäude um

Rielasingen. Bei der Druckerei Winz in Rielasingen hat das Unternehmen solarcomplex AG eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die in technischer Hinsicht eigentlich nichts Besonderes ist: 50 kW Leistung, kristalline Module, rund 50.000 kWh erwarteter Jahresstromertrag. Aber! Neu ist allerdings das Geschäftsmodell, mit dem bisher brachliegende Dachflächenpotenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien mobilisiert werden sollen. Das Unternehmen solarcomplex hat mit dem Eigentümer des Gebäudes nämlich einen langfristigen Dachnutzungsvertrag abgeschlossen, dieser will und muss dafür nicht selbst investieren. »solarcomplex« hat die Photovoltaikanlage mit rund 50 kW QCELLS-Modulen auf eigene Kosten gebaut, betreibt diese dauerhaft und liefert den Solarstrom zugünstigen Konditionen direkt an den Nutzer der Halle, die Druckerei Winz. Nebenbei erfüllt der Gebäudeeigentümer so die Vorgaben des regenerativen Wärmegesetzes Baden-Württemberg. Dieses lässt Photovoltaik als Ersatzoption zur Erfüllung der vorgeschriebenen 15-Prozent-Regenerativquote ausdrücklich zu. Ohne die PV-Anlage müsste der Gebäudeeigentümer selbst in andere Maßnahmen (wie Dämmung) in das Gebäude investieren. Nach den Prognosen kann die Druckerei hier rund die Hälfte ihres Strombedarfs auf dem Dach der Halle produzieren.

Für Bene Müller als Vorstand von solarcomplex ergibt sich mit diesem Modell eine Win-Win-Win-Situation:
– Der Nutzer des Gebäudes bekommt günstigen Strom und spart so Betriebskosten.
– Der Eigentümer des Gebäudesspart sich eine Investition zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben.
– solarcomplex investiert und erzielthöhere Einnahmen als bei reiner Einspeisung.
– Für die Energiewende werden bisher ungenutzte Dachflächen aktiviert und weitere Kilowattstunden generiert, für die zudem lokal Bedarf besteht.

Solarstrom inzwischen extrem günstig
Möglich wurde dieses Geschäftsmodell durch die spektakuläre Kostenentwicklung der Photovoltaik in den vergangenen 20 Jahren. Seit Einführung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) im Jahr 2000 sind die Erzeugungskosten fast um einen Faktor 10 gefallen. Die ehemals teuerste Art der regenerativen Stromerzeugung ist heute die günstigste. Selbst mit der EEG-Umlage von derzeit rund 6,5 Cent/kWh auf Eigenverbrauch liegen die Kosten für Solarstrom vom Dach deutlich unter den Bezugskosten aus dem Netz, betont Bene Müller. Das nun kreierte »Solarstrom Direkt« eignet sich aus der Sicht von»solarcomplex« auch gut für Kommunen, die auf ihren bisher ungenutzten Dachflächen Solarstromerzeugen, aber nicht selbst investieren wollen oder können, zum Beispielwegen Coronabedingter Haushaltsengpässe.

Oliver Fiedler/Pressemeldung


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