- Anzeige -
- Bezahlter Inhalt -

Vier Neubauten in Worblingen fertiggestellt

Hardstraße Oßwald 1
Ein schönes kleines Quartier mit Innenhof wurde an der Worblinger Hardstraße fertig gestellt. swb-Bild: of
Hardstraße Oßwald 2
Die Käufer der Wohnungen konnten im Zuge der Bauphase vieles individuell gestalten.
Hardstraße Oßwald 3
Schöne Aussichten von den großzügigen Balkonen bietet das Wohnbauprojekt an der Hardstraße.

Sinnvolle und beispielhafte Nachverdichtung an der Hardstraße

Rielasingen-Worblingen. In einer recht kurzen Bauzeit konnte Architekt Rainer Oßwald an der Worblinger Hardstraße ein doch echt umfangreiches Wohnbauprojekt abschließen, bei dem vier Gebäude innerhalb von nur 14 Monaten Bauzeit erstellt wurden und ab Oktober letzten Jahres schon Zug um Zug bezogen werden konnten. Immerhin ging es hier für die Oßwald Wohnbau GmbH, die eines der Gebäude erstellt hat wie für die privaten Bauherren der anderen drei Gebäude, um eine Investition von rund 9 Millionen Euro, die hier für das Bauprojekt mit24 Wohnungen über eine zentraleTiefgarage mit 24 Plätzen und 12oberirdischen Stellplätzen getätigt wurde.

Vermittelt  wurde das Projekt durch das Radolfzeller Immobilienunternehmen von Erich Manz, der auch die Vermarktung des Projekts mit übernommen hatte. In zwei der Gebäude werden durch die privaten Investoren dringend benötigte Mietwohnungen auf den Markt gebracht, die auch schon durchweg bezogen sind. Das nternehmen Manz hat auch die Verwaltung des Projekts übernommen.

Für den Planer des Gesamtprojekts, Rainer Oßwald, ist diese Wohnanlage ein schönes Beispiel wie innerorts eine sinnvolle und beispielhafte Nachverdichtung gelingen kann. »Auf dem Grundstück von über 3.500 Quadratmeter war ein Doppelhaus gestanden. Mit dem Abriss des Gebäudes war da auch erst mal die Rodung es zugewachsenen Grundstücks vor dem Baubeginn notwendig«, blickt er in den Sommer 2017 zurück, in dem dann auch noch die Hardstraße selbst zur großen Baustelle wurde. Jetzt ist dieser Bereich freilich kaum wieder zu erkennen. An der neu gestalteten Straße ist ein schmuckes Wohnquartier entstanden, welches trotz der 24 realisierten Wohnungen noch viel Platz für Grün lässt, das nun ab dem Frühjahr hier sprießen kann. Auch ein Spielplatz wird noch im Innenhof geschaffen, zwischen den Grundstücken der Erdgeschossbewohner.

Die planerische Qualität wird ganz besonders bei den doch mit 19 Quadratmeter recht großen Balkonen spürbar, die wie ein zweites Wohnzimmer im Sommer gestaltet werden können und auf die Anlage selbst wie auch die Umgebung mit Hohentwiel und Schienerberg recht schöne Ausblicke bieten. In den Obergeschossen wurden Penthouse-Wohnungen realisiert.

Hohe Bauqualität

Die zentrale Tiefgarage mit Zugängen zu allen Gebäuden ermöglicht dabei einen barrierefreien Zugang über die Fahrstühle zu sämtlichen Wohnungen. »Die Türen zu den Wohnungen sind durchweg schwellenfrei und auch die Bäder zum Beispiel mit ebenerdigem Zugang zu den Duschen gestaltet«, unterstreicht Rainer Oßwald im Gespräch mit dem WOCHENBLATT.

Die Wohnungen sind zudem so konzipiert, dass möglichst viel natürliches Licht für eine helle Atmosphäre sorgt. Nach Wünschen der Bauherren konnten zudem die Wohnungen individuell ausgestaltet werden.Die Fassadengestaltung erfolgte in warmen Grautönen, so dass sich der Neubau auch ganz harmonisch in das bestehende Ensemble der Hardstraße einfügt.

Wohnqualität von Anfang an

Die Fertigstellung des Wohnbauprojekts an der Worblinger Hardstraße mit 24 Wohnungen in vier Baukörpern über einer gemeinsamen Tiefgarage konnte trotz angespannter Baukonjunktur ganz im Zeitplan erfolgen. Eine straffe Bauführung durch Architekt Rainer Oßwald und sein Team und die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerkern,die zumeist auch schon sehr lange mit der Oßwald Wohnbau GmbH zusammen arbeiten, sind hier die Basis für die gewünschte hohe Bauqualität wie auch die Einhaltung des Zeitplans.

»Unsere Schnelligkeit liegt auch daran, dass wir unsere Handwerker immer pünktlich bezahlen. Das machen nicht alle Bauträger«, so Architekt Rainer Oßwald über die kurze Bauzeit von 14 Monaten für ein Projekt mit 9 Millionen Euro Volumen.

Die Gebäude haben zwar eine gemeinsame Tiefgarage, die Beheizung erfolgt wiederum durch separate Luft-Wärmpumpen,die hier zum Einsatz kommen. »Wir erreichen hier mit dem Gebäudeden Status eines KfW-55-Hauses,was nochmals um 45 Prozent besser ist, als es die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 fordert, die an sich schon sehr hohe Maßstäbe setzt«. Dabei kommt das Gebäude abers ogar ohne eine Außendämmung aus. »Wir setzen hier Leichtmauer-Ziegelwerk in Massivbauweise ein, das mit Mineralwolle verfüllt wird. Das ist nicht nur gleich effektiv, es sorgt zudem noch für ein wesentlich besseres Raumklima, weiß er aus bester Erfahrung mit früheren Projekten.»Diese Bauweise hat sich in vielen bereits realisierten Projekten bewährt«.

Alle Wohnungen sind, bis auf die Bäder, übrigens auch frei von Heizkörpern und werden über Fußbodenheizungen in der Heizperiode erwärmt. Auch das ist für Rainer Oßwald ein Faktor für ein höchst angenehmes Raumklima. Das schätzen auch die Bewohner der Anlage, die ja gleich im Winter hier eingezogen sind.N

Nächstes Projekt in Vorbereitung

Das nächste Projekt steht für Rainer Oßwald und die Oßwald Wohnbau GmbH schon unmittelbar an. Voraussichtlich im Mai können die Bauarbeiten für 26 Wohnungen für Betreutes Wohnen an der Singener Freiheitstraße 5 beginnen, die für Selbstbezieher wie auch Anleger für einen späteren Bedarf ganz interessant sein dürften. Das Projekt wird nach der Fertigstellung von der AWO betreut, sie ist für Ende 2020 vorgesehen.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler