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Ottilienquelle jetzt mit Gemeinwohlbilanz

Randegger
Clemens Fleischmann bekam von Jürgen Linsenmaier offiziell das Dokument der Gemeinwohlbilanz überreicht. swb-Bild: of

Zertifizierung im Sinne des Gemeinwesens durchgeführt

Randegg/ Hilzingen. Das Unternehmen Ottilienquelle der Familie Fleischmann hat als eines der ersten der Region am Samstag seine Gemeinwohlbilanz bekommen - als erste im Hegau. Sie wurde im Rahmen eines kleinen Festakts mit Mitarbeitern des Unternehmens im Weingut Vollmayer in Hilzingen vorgestellt.
Die in Gottmadingen-Randegg ansässige Randegger Ottilien-Quelle hat eine auditierte Gemeinwohlbilanz veröffentlicht, die neben ökonomischen vor allem auch ökologische und soziale Faktoren bewertet.
Was in der wirtschaftlichen Realität noch eine Seltenheit ist, wird bei Randegger schon lange gelebt, unterstrich Jürgen Linsenmaier, der das Unternehmen in dem Prozess der Audits begleichtet hat. Gemeinwohl bedeutet nicht weniger, dass ich der Famlienbetrieb statt nur dem eigenen Profit verpflichtet zu sein, Verantwortung für die Region und für die Umwelt übernommen hat. So produziert Randegger als erstes Unternehmen in der Branche zu hundert Prozent CO2-neutral. »Da waren wir wahrscheinlich weltweit das erste Unternehmen hob Clemens Fleischmann am Samstag in seiner Rede hervor. Jetzt könnte man in dieser Hinsicht nur noch eins draufsetzen, wenn man gleiches auch für dien Vertrieb erreiche, kündigte er an.
Eine Bilanz für die Gesellschaft
Geprüft wurde Randegger nach dem neuen, von der GWÖ überarbeiteten Standard 5.0, der strenge Maßstäbe anlegt. Das Unternehmen erreicht auf einer Skala von –3.600 bis +1.000 eine Bilanzsumme von 365 Punkten und damit eine hohe Wertung für eine Erstbilanz, unterstrich Jürgen Linsenmaier bei der Übergabe. Die Randegger Ottilien-Quelle könne deshalb zu Recht als Vorzeigeunternehmen in der Region in Hinblick auf gelebte Gemeinwohlorientierung bezeichnet werden.
»Wir sehen uns in der Pflicht, nachhaltig und ressourcenschonend zu produzieren. Aus Liebe zum Naturprodukt Mineralwasser gibt es unsere Erzeugnisse ausschließlich in Mehrweg-Glasflaschen, denn nur darin kann die hohe Qualität bis zum Verbraucher gewährleistet werden«, betonte Clemens Fleischmann, Geschäftsführer der Randegger Ottilien-Quelle.
Beeindruckendes Engagement
 Besonders positive Bilanzwerte erreicht Randegger in den Aspekten der »Ethischen Kundenbeziehungen«, »Ökologischen Auswirkungen durch die Entsorgung von Produkten und Dienstleistungen« und mit einer Bewertung von 100 Prozent beim Beitrag des Unternehmens zum Gemeinwesen. Mit dem Ziel, dem gesellschaftlichen Umfeld und somit der Region mit einer hohen Wertschätzung zu begegnen, hat Randegger in diesem Bereich sehr viel getan – freiwillig und mit hohem Engagement. Durch diese freiwilligen Aktivitäten und seiner nachhaltigen Positionierung wird den Menschen in der Region bewusst, dass Randegger als Familienbetrieb diesen »Mehrwert« für die Allgemeinheit leistet. Und dazu gibt es erstmals eine Zahl zur Förderung des Unternehmen für so zahlreiche Kultur- wie Sportveranstaltungen: Ein pro abgefüllter Flasche wird dafür verwendet. Bei für dieses Jahr erwarteten 22 Millionen Flaschen als neuem Rekordergebnis sind das ganze 220.000 Euro an Förderung - durch ein Privatunternehmen!
Die gesamte Gemeinwohlbilanz der Randegger Ottlilien-Quelle steht unter www.randegger.de  zum Download zur Verfügung.
 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler