Gemeinderat Aach
Ehemalige Sparkasse wird als Hausarztpraxis umgebaut
- Die alte Sparkassenfiliale in der Hauptstraße 27 in Aach ( im Bild rechts) liegt zentral, zudem unweit der Bushaltestelle, bietet Parkplätze und einen barrierefreien Eingang - sie ist geradezu „prädestiniert“ für den geplanten Umbau in eine dringend benötigte Hausarztpraxis, so Bürgermeister Manfred Ossola im Gemeinderat.
- Foto: Bernhard Grunewald
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Aach. Am Montagabend, 6.Juli., tagte der Gemeinderat der Stadt Aach unter Leitung von Bürgermeister Manfred Ossola beschlußfähig im Rathaus. Topthema der von ihm zügig und präzise geleiteten Sitzung war seine Information über den Stand der Dinge hinsichtlich des Umbaus der alten Sparkasse in der Hauptstrasse 27 zu einer Hausarztpraxis. Der Gemeinderat hatte ja bereits Anfang November 2025 ein Angebot der Sparkasse Engen-Gottmadingen genutzt, die geschlossene Sparkassenfiliale zu kaufen. Vorausgegangen war im September die Schließung der bisherigen Hausarztpraxis von Dr. Burghardt, so dass in der Bevölkerung und im Gemeinderat der große Wunsch deutlich wurde, diese ärztliche Versorgungslücke zu schließen.
Das Gebäude in der Hauptstrasse schien hierfür aufgrund seiner zentralen Lage, der Busanbindung und des barrierefreien Zugangs geradezu „prädestiniert“, so der Bürgermeister. Zudem konnte Ossola durch eine glückliche Fügung eine Ärztin als Mieterin gewinnen, wobei der Gemeinderat dem Umbau der Sparkasse zu einer Hausarztpraxis zugestimmt hatte. Der Start der Umbauarbeiten in den ehemaligen Räumen der Sparkasse soll nun im Juli beginnen und einen Start der Praxis im Januar 2027 ermöglichen.
Der Bürgermeister legte dem Gemeinderat Fotos vom derzeitigen Zustand im Inneren des Gebäudes mitsamt einem Plan der zukünftigen Praxisräume vor. Danach verbleibt der barrierefreie Eingang zur Hauptstrasse hin, während die beiden Wohnungen im Obergeschoß über einen hinteren Eingang erreichbar sind. Für die alten Heizkörper im gesamten Gebäude, für die Fenster zur Strasse hin und für das Mauerwerk mitsamt den Decken sind energetische Maßnahmen nötig. „Sanitär, Heizung und Elektro sind auf dem Weg“, so Ossola, der zur nächsten Sitzung vor der Sommerpause über eingeholte und geprüfte Angebote berichten wird. Ende November sollen die Räume fertig sein und ab Dezember soll die Ausstattung der Praxisräume erfolgen können.
Um zügig mit dem Umbau beginnen zu können, bat Ossola bei der Suche nach „günstigen, pragmatischen Lösungen“ im Rahmen der Auftragsvergabe um das Vertrauen des Gremiums: „Die Handwerker müssen anfangen“, so der Rathauschef. Hauptamtsleiter Florian Rapp gab im Anschluss einen Status zu aktuellen Baumaßnahmen, wobei sich insbesondere eine längere Diskussion über die noch fehlende Beschattung des Spielplatzes Längenberg-Ost ergab - hier sucht Rapp weiterhin nach Lösungen für ein Sonnensegel, damit die Kinder den Spielplatz auch an sonnig-heißen Tagen nutzen können, wie von Bewohnern angeregt.
Autor:Bernhard Grunewald aus Singen |