Gemeinderat Aach
Gemeinderat gibt grünes Licht für neue Arztpraxis
- Grünes Licht für den Umbau der alten Sparkassenfiliale in der Hauptstraße 27 zu einer neuen, laut Plan ab Januar 2027 zugänglichen Hausarztpraxis gab der Gemeinderat der Stadt Aach in seiner Sitzung am Montag. Zugleich werden zwei Wohnungen im Obergeschoss renoviert.
- Foto: Bernhard Grunewald
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Aach. In seiner zehnten öffentlichen Sitzung hat der Gemeinderat der Stadt Aach am Montagabend, 27. Juli, einstimmig der Beschlussvorlage zugestimmt, eine Wohnung und eine ehemalige Sparkassenfiliale in der Hauptstraße 27 zu einer Arztpraxis umzubauen. Wie aus den vorgelegten Plänen ersichtlich, bleibt die Fassade und das Gebäudevolumen unverändert. Der Eingang zur Praxis erfolgt weiterhin über den zur Straße gelegenen Südeingang, während die Mieter der beiden Wohnungen im Obergeschoss einen Nordeingang und davor gelegene Stellplätze bekommen, zudem entstehen dort auch Parkplätze für Mitarbeitende.
Fünf Patientenparkplätze sind rechts neben dem Gebäude vorgesehen. Nachdem der Gemeinderat bereits in seiner Sitzung am 6.Juli Bürgermeister Manfred Ossola ermächtigt hatte, Umbau-Aufträge zu vergeben, gab dieser nun einen detaillierten, mit Fotos unterlegten Bericht zum Sachstand der Umbauarbeiten. „Wir stehen unter Zeitdruck“, so Ossola, „denn die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein, damit die neue Hausärztin und Mieterin ihre Praxis rechtzeitig einrichten und im Januar 2027 eröffnen kann.“ Bis dato noch nicht vergebenen Aufträgen wurde vom Gemeinderat entlang vorgelegter und von Ossola erläuterten Angeboten ebenfalls einstimmig zugestimmt.
Als hilfreich, zeit- und kostensparend erwies sich, dass nötige Abbrucharbeiten bereits vom städtischen Bauhof durchgeführt werden konnten. Für den umfänglichen Bereich Sanitär und Heizung im Gesamtgebäude wird nun die Firma Eckey beauftragt, welche auch die städtischen Heizungsanlagen mitbetreut und den Umbau der Alten Schule begleitet hat. Die nachgefragt leistungsstarke Firma Hohner aus Tuttlingen übernimmt auf Wunsch der Mieterin den Innenausbau, die Dämmarbeiten sowie die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Neue, künftig dreigeteile Fenster werden von der Firma Gabele zur Hauptstraße hin eingebaut, versehen mit Schallschutz und Schutzfunktion gegen Wärme. Umfängliche Elektroarbeiten und -installationen im Gesamtgebäude übernimmt die lokale Firma WMV Elektronik & Elektrotechnik GmbH. Kleinere Gewerke wie Estrich-, Fliesen- und Plattenarbeiten sollen noch im Bauzeitplan vergeben werden.
Insgesamt belaufen sich die Umbau-Gesamtkosten nach Angaben des Architekturbüros auf 264.800 Euro, wobei die Mittel nicht im Haushaltsplan 2026 enthalten sind. Da nach Aussage des Bürgermeisters mit Gewerbesteuer-Mehreinnahmen gerechnet werden kann - es werden statt 850.000 Euro nun knapp 1,6 Millionen Euro erwartet - kann diese Investition aus den Mehreinnahmen erfolgen, welche auch die genehmigte Kreditaufnahme in Höhe von 1.000.000 Euro zur Finanzierung des Gesamthaushalts entbehrlich macht.
Autor:Bernhard Grunewald aus Singen |