Die Wahlbeteiligung bei der Gottmadinger Bürgermeisterwahl betrug 46,36 Prozent / 9,3 Prozent für Roland Kunze
Michael Klinger mit fast 90 Prozent der Stimmen wieder gewählt

Klinger | Foto: Dr. Michael Klinger mit Partnerin Kyra von Lienen: auf Händeschütteln musste leider an diesem Wahlabend verzichtet werden. swb-Bild: of
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Gottmadingen. Es dauerte bis kurz vor 21 Uhr, am Sonntag Abend bis Bürgermeisterstellvertreter Martin Sauter vor der Hebelschule zum Mikrofon griff und das Ergebnis der Bürgermeisterwahl bekannt gab: Mit 89,34 Prozent der abgegebenen Stimmen ist Dr. Michael Klinger am Sonntag Abend für seine dritte Amtszeit als Bürgermeister der Hegaugemeinde Gottmadingen gewählt worden. Bei einer Wahlbeteiligung von 46, 36 Prozent entfielen 3.402 Stimmen auf ihn, 354 Stimmen (9,3 Prozent) gingen an den Mitbewerber Roland Kunze und 52 Stimmen gingen an andere Bürger.

Die hohe Zahl der Briefwähler von 3.825 von gesamt 3.931 Wählern war der Corona-Pandemie geschuldet, denn die Gemeinde hatte jedem wahlberechtigten Bürger der Gemeinde die Briefwahlunterlagen zugesandt. Dies um die Wahlen so sicher wie möglich zu machen und nicht wie von Verschwörungstheoretikern in sozialen Netzwerken spekuliert wurde, um die Wahlen zu manipulieren, versicherte Klinger.

»Danke für diese fast 90 Prozent an Zustimmung«, sagte der frisch gewählte Schultes, dies sei für ihn Anerkennung und Ansporn für die nächsten acht unruhigen Jahre, in denen er Gottmadingen gemeinsam mit den Bürgern weiter umkrempeln möchte. Klingers Dank galt auch seiner Lebensgefährtin Kyra von Lienen. Sie hatte Verständnis in den vergangen 16 Jahre als er oft nicht zuhause war und ebenso als er während der Corona-Krise jeden Abend da war und ihn auch im Wahlkampf mitgetragen.

Zuvor hatte Klinger mit klar mit »Ja, gerne« geantwortet, als Landrat Zeno Danner ihn fragte, ob er die Wahl annehmen möchte. Danner gratulierte Klinger zu der hohen Wahlbeteiligung und ist überzeugt: Er sei mit seiner zupackenden Art und dem scharfem Verstand gut für Gottmadingen.

Für die Oberbürgermeister und Bürgermeister des Landkreises überbrachte Johannes Moser aus Engen die Glückwünsche, gratulierte Michael Klinger zu dem »beeindruckenden Wahlergebnis« und wünschte für die anstehenden Aufgaben weiterhin eine glückliche Hand.

Andreas Reischmann als Personalratsvorsitzender der Verwaltung überbrachte die Glückwünsche der MitarbeiterInnen. Er skizzierte Klinger als ehrlichen und zuverlässigen Chef mit einem hohen Arbeitstempo und schloss mit dem Wunsch: »Nehmen Sie uns alle mit, dann packen wir die nächsten acht Jahre«.

Dies ist sicher im Sinne des neuen und alten Schultes, denn er versprach: »Ich bleibe der Alte - die vielen positiven Rückmeldungen während des Wahlkampfes haben mich gestählt für die Kritik am Zustand der Friedhofstraße«. Auf Gratulationen mit Händeschütteln und Umarmungen mussten die zahlreichen BürgerInnen und Kollegen an dem Wahlabend allerdings verzichten - in Corona-Zeiten reichten Glückwünsche aus der Distanz.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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