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Närrisches Stelldichein trotzt dem Wind

Zimmerer
Für einen schönen Farbtupfer im Gottmadinger Fasentmäntigumzig sorgten die höchst aktiven Stockacher Zimmerer. swb-Bild: of

Gottmadinger Fasnetmäntigumzug trotzdem mit Lücken

Gottmadingen. Das Sturmtief "Bennet", das doch zur Absage einer Rosenmontagsumzüge führte, brachte auch hier Beeinträchtungen. Bereits am Vormittag wurden im Hegau viele der Narrenbäume gekappt oder gleich ganz gefällt wegen der Sturmwarnung. "Wir werden den Umzug trotzdem durchführen", gab der Zunftmeister der Gottmadinger Gerstensackzunft, John Weber, im Rahmen des närrischen Frühschoppens am Montagvormittag bekannt. Freilich musste die Einschränkung genommen werden, dass im Umzug keine Fahrzeuge oder Pferde unterwegs sein sollen, um eine Gefährdung des Publikums auszuschließen. So war denn auch der große Umzug doch um einiges reduziert und auch bereits nach einer guten Stunde schon wieder vorbei, da die Hästräger und Musiker durch einige Lücken auf der Strecke recht flott unterwegs waren. Rund 50 Gruppen waren angekündigt, letztendlich waren es aber dann doch durch die fehlenden Wägen einige weniger gewesen. Der Anteil an Hexen-, Wolfs- oder Teufelsguppen war enorm. Und die hatten reichlich Konfetti mit gebracht um die Besucher zu necken. Für einen sehr schönen Fabtupfer sorgten die Stockacher Zimmerer, die sich recht sportlich mit ihrer Leiter auf der Umzugsstrecke zeigten. Erfreulich auch ein starker Auftritt der Jungendabteilung der Gerstensäcke, die den Umzug mit der Narrenpolizei anführte. 

Mehr Bilder gibt es in unserer Galerie 1 und der Galerie 2.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler