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Viel Rauch auf dem Bauernhof

Murbach Probe
Unter sehr realitätsnahen Bedingungen wurde kürzlich der Einsatz auf einem Bauernhof im Weiler Murbach geprobt. swb-Bild: FFW Gottmadingen

Grenzüberschreitende Übung der Feuerwehren in Murbach

Gottmadingen-Randegg. Viel Blaulicht und Martinshorn war kürzlich in Gottmadingen zu hören. Ein Brand eines Ökonomiegebäudes in Murbach, dem kleinen Weiler neben Randegg, war die Übungsannahme für eine realitätsnahe Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Gottmadingen, der Einsatzabteilung (EA) Randegg und der Feuerwehr Ramsen/Buch (CH).

Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung rückten die EA Randegg mit dem STLF10/6 zur Personenrettung und Brandbekämpfung als erstes Fahrzeug aus. Von der EA Gottmadingen rückten ein Löschzug mit MTW als Führungsfahrzeug, LF16/12, DLK18/12 und dem HLF20 ab.

Da eine größere Menge Löschwasser benötigt wurde, entschloss sich der Einsatzleiter den RW1 mit dem Schlauchanhänger sowie die FF Ramsen-Buch (CH)  zum Wassertransport aus der Schweiz nachzufordern. Der RW1 legte vom Brandweiher eine Versorgungsleitung für das LF16/12 und die Drehleiter. Im rückseitigen Bereich wurde mit der Wasserleitung aus der Schweiz eine Riegelstellung an angrenzende Holzhäuser gebildet.

In der Nachbesprechung bedankte sich Kommandant Stefan Kienzler bei allen Angehörige der Feuerwehr für die gezeigte Leistung bei den doch sehr hohen Temperaturen. Er stellte fest, dass man für eine ausreichende externe Löschwasserversorgung mindestens 30 Minuten ab der Alarmierung rechnen muss. Obwohl die Feuerwehrgeräte der Schweiz und Deutschland kompatibel sind, gibt es keine Verständigung per Funk. Um dies zu regeln wurde eine gemeinsame Einsatzleitung gebildet. Insgesamt haben 55 Feuerwehrleute aus beiden Ländern an der Übung teilgenommen. Die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus funktioniert trotz der Funkprobleme ohne weitere Probleme, so das Fazit.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler