Wasserschutzpolizei ermittelt
Diebe lassen drei Außenbordmotoren und Angelausrüstung mitgehen

Symbolbild | Foto: Archiv

Moos. Unbekannte haben im Bereich des Yachthafens in Radolfzell-Moos die Außenbordmotoren zweier Motorboote auf dem Bodensee gestohlen.

Der Diebstahl ereignete sich in der Zeit zwischen Sonntag, 2. Juli, 21 Uhr und Montag, 3. Juli, 10 Uhr. Die Täter ließen sich bei ihrer Tat auch nicht davon abhalten, dass die Motoren jeweils mit einem Schloss gesichert waren. An einem Boot wurde zudem die Angelausrüstung entwendet.

Um das Diebesgut abzutransportieren, wurden an den Booten mehrere Festmacherleinen durchgeschnitten. Die Wasserschutzpolizei vermutet, dass die Boote dann auf die gegenüberliegende Seite des Kanals gezogen wurden, um die
Motoren auf den nahe gelegenen Parkplatz zu bringen. Es entstand dabei ein Sachschaden von circa 5.000 Euro.

Ein dritter Außenbordmotor wurde von einem Trockenliegeplatz unweit des ersten Tatortes und in der Nähe eines Gasthauses entwendet. Alle gestohlenen Motoren zusammen haben einen Gesamtwert von mindestens 8.000 Euro.

Durch die Aussagen von Zeugen, die bereits am Vorabend des Diebstahls zwei Personen wahrgenommen haben, die sich auffällig verhielten, liegen der Polizei Personenbeschreibungen der möglichen Täter vor:

Die erste Person ist männlich, circa 1,65 bis 1,70 Meter groß und trägt kurz geschorene, dunkelblonde Haare. Sie hat eine schlanke Statur und ein sehr schmales, leicht vernarbtes Gesicht. Bekleidet war der Mann mit einem grün/grauen Jogginganzug, einem dunklen T-Shirt und älteren, weißen Turnschuhen.

Der zweite Verdächtige ist ebenfalls männlich, circa 1,75 bis 1,80 Meter groß, mit kurz geschorenen, dunkelblonden Haaren. Auch er ist sehr schlank und hat ein schmales Gesicht mit tiefen Gesichtszügen. Der Mann trug einen grauen Jogginganzug, ein dunkles T-Shirt und ältere, verschmutzte Turnschuhe. Außerdem hatte er eine schwarze Männerhandtasche umhängen.

Beide Personen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Unterwegs waren die Männer mit einem weißen Ford Transit mit polnischem Kennzeichen und der seitlichen Aufschrift "Community Academy" sowie einer Telefonnummer. Das Kompetenzzentrum Bootskriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere Zeugenhinweise, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07531/590 2300 mit der Wasserschutzpolizei in Verbindung zu setzen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, bei verdächtigen Wahrnehmungen stets das Kennzeichen zu notieren oder Fotos anzufertigen. Verständigen Sie sofort die Polizei, wenn Sie auffällige oder unberechtigte Personen feststellen. Hinweise über mitgeführte Fahrzeuge und Personenbeschreibungen sind für die Fahnder sehr hilfreich. Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger schrecken Kriminelle ab und die Meldung verdächtiger Wahrnehmungen ermöglicht es der Polizei, gezielt und schnell tätig zu werden.

Autor:

Presseinfo aus Singen

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