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Das Ende der Baustellen ist in Sicht

Aach Ortskernsanierung
Bald schon werden die Bauarbeiten am Mühlenplatz abgeschlossen sein. Doch im nächsten Jahr soll das Haus Nr 1 für die Vereine saniert und erweitert werden. swb-Bild: Stadt Aach

Arbeiten für Ortskernsanierung und Glasfaserverlegung sind demnächst in Aach abgeschlossen

Das Ende der Baustellen ist in Sicht
»Seit einem Jahr sind wir eine einzige Baustelle.« Mit diesen Worten fasste Manfred Ossola die rege Bautätigkeit in der Hegaustadt Aach zusammen. Doch langsam zeichnet sich ein Ende ab – Straßensperrung und Baulärm sollen bald der Vergangenheit angehören, versprach der Bürgermeister.
von Ute Mucha
In den nächsten Wochen sollen die Bauarbeiten zur Ortskernsanierung und der umfassende Glasfaserausbau abgeschlossen sein. Die letzten Stege der fußläufigen Wege entlang der Aach werden montiert, Bäume gepflanzt, Grünflächen vorbereitet und Pflanzenbeete – wenn möglich – angelegt. Dann ist ein Großteil des Sanierungsprojektes beendet, das mehr Qualität in die Stadtmitte bringen wird und die Aach bis zu ihrer Quelle erlebbar machen soll. Nur noch wenige Restarbeiten müssen ins Frühjahr nächsten Jahres verlegt werden, erklärte Ossola. Am 14. Mai, dem Tag der Städtebauförderung, soll der Abschluss der Straßen- und Sanierungsarbeiten gefeiert werden.
Dazu zählt auch die gelungene Sanierung des Kindergartens mit Anbau. Für beides gab es reichlich Zuschüsse im Rahmen des Landessanierungsprogrammes. Die Kosten für den Anbau und die Erweiterung des Kindergartens belaufen sich auf insgesamt 1.307.000 Euro, wovon 120.00 Euro Fachförderung des Bundes, 520.000 Euro Fördermittel aus dem Landessanierungsprogramm sowie ein Ausgleichsstockzuschuss in Höhe von 250.000 Euro gewährt wurden.
Die Kosten für die Sanierung der Ortsmitte belaufen sich auf insgesamt 2.165.500 Euro (alle drei Bauabschnitte). Aus dem Landessanierungsprogramm erhält die Stadt hierfür Fördermittel in Höhe von 925.500 Euro. Doch im kommenden Jahr stehen weitere Vorhaben an. Über 4,6 Millionen Euro sind im Investitionshaushalt für 2022 eingeplant, Zuschüsse werden in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro kalkuliert. Allein für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes in der Mühlenstraße 1 zu einem Haus der Vereine und das Roth-Areal werden über 2,9 Millionen Euro kalkuliert. Der Zeitplan dafür reicht bis ins Jahr 2023. Wenn das Projekt in der Mühlengasse schließlich abgeschlossen ist, soll die barrierefreie Umgestaltung des Rathauses folgen.
Auf der Zielgeraden ist auch das Pflegeheim, das Ende März fertiggestellt sein soll, wie Manfred Ossola ankündigte. Verzögerungen gab es in der Bauphase durch coronabedingte Lieferengpässe, erklärte er.

Wochenblatt @: Ute Mucha


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