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Mehr Natur und Sicherheit im Herzen von Aach

Stadtsanierung Aach
Die Aach wird im Rahmen der Stadtsanierung erlebbar gemacht. swb-Bild: Ossola

Aach.  In Aach wird kräftig gebaggert und gebuddelt: Die umfangreiche Stadtsanierung ist in vollem Gange und wird dem Hegaustädtchen ein neues, attraktives Gesicht verleihen.

Fast täglich macht Bürgermeister Manfred Ossola derzeit einen Rundgang durch die Stadt. Immer dabei hat er seine Kamera, um die vielen Veränderungen festzuhalten, die gerade in der Ortsmitte stattfinden.
 Im Fokus steht dabei die Aach, die renaturiert und für Bürgerschaft und Gäste erlebbar gemacht wird.
Im Bereich des Mühlenplatzes wurde bereits die Ufermauer abgerissen. »Wir wollen die Aach der Natur zurückgeben«, erklärt der Schultes. Dafür wird auch ein Fußweg entstehen, der von der Aachquelle bis hin zum Roth-Areal reichen und über Brücken auf die Aachinsel führen wird.

Auf dem Mühlenplatz soll der Basketballplatz und die Bocciabahn neu gestaltet werden, ergänzt von einer passenden Bepflanzung, die den Platz zusätzlich einladend macht. Vorgesehen ist auch die Renovierung des Gebäudes in der Mühlenstraße 1, wo die Zunftstube, das Marktcafé und die Räume des Sozialen Netzwerkes untergebracht sind. Dort soll die Toilettenanlage erneuert werden und ein barrierefreier Zugang sowie ein Probelokal entstehen. Geplant ist zudem die Renovierung der bestehenden Brücke am Mühlenplatz.
Als dritter Bereich ist die Neugestaltung der Hauptstraße im Bereich des Rathauses vorgesehen. Mit einer Mittelinsel soll die Verkehrssicherheit für Fußgänger verbessert werden und durch die Anpflanzung von Bäumen auf der Verkehrsinsel das Gesamtbild optisch aufgewertet werden.
Bis Ende November dieses Jahres werden die Arbeiten abgeschlossen sein, hofft Manfred Ossola, so dass Anfang Dezember der traditionelle Klosemarkt wieder stattfinden könnte.

Neben dem Zeitplan stimmt bisher auch der Kostenrahmen für das Großprojekt, fügt er hinzu. Rund 2,2 Millionen Euro sind für die Maßnahmen veranschlagt, die zu gut zwei Dritteln aus Haushaltsmitteln der Stadt Aach finanziert werden. Rund ein Drittel der Kosten werden von der Städtebauförderung übernommen, welche von Bund und Land getragen wird. Gefördert werden auch zahlreiche private Renovierungen und Baumaßnahmen, die zusätzlichen Wohnraum schaffen und das Ortsbild verschönern.
»Die Investitionen in der Ortsmitte, der Brückenbau und der Anbau sowie die Sanierung des Kindergartens werden im Rahmen des Landessanierungsprogramms gefördert und müssen abgeschlossen werden. Durch Zuschussbescheide und durch Rücklagen ist es der Stadt Aach möglich, trotz zurückgegangener Einnahmen durch Corona dies umzusetzen und die Auftragslage der Baufirmen zu stärken«, fasst der Bürgermeister zusammen.
Weitere Vorhaben wie die Barrierefreiheit des Rathauses, die Beseitigung des Raummangels bei Feuerwehr und Bauhof sowie die Überplanung des Roth-Areals haben ebenfalls oberste Priorität.

Wochenblatt @: Ute Mucha