Großeinsatz auf dem Bodensee
Katamaran prallt in Konstanzer Hafenmauer - Zwölf Verletzte 500.000 Euro Schaden

Der Bug des Katamaran "Constanze" steckt in der Hafenmole. Das Schiff bohrte sich bei dem Unfall in die Mauer, wobei sich zwölf Menschen verletzen.  | Foto: Feuerwehr Konstanz
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  • Der Bug des Katamaran "Constanze" steckt in der Hafenmole. Das Schiff bohrte sich bei dem Unfall in die Mauer, wobei sich zwölf Menschen verletzen.
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Konstanz. Ein früher Schreck erfüllte den Konstanzer Hafen am Freitagmorgen, 14. August. Wie das Polizeipräsidien Konstanz und Göppingen berichten kollidierte ein Katamaran um 8.45 Uhr mit einer Hafenmauer in Konstanz. Die Ursache ist laut der Polizei derzeit noch ungeklärt. Laut der Pressesprecherin der Polizei Göppingen, Annika Scheel, musste die Wasserschutzpolizei mit einem Großaufgebot anrücken. Der niedrige Wasserstand erschwerte die Versorgung der Verletzten.

Wasserstand erschwert Rettung der Verletzten

Der Katamaran "Constanze" bohrte sich am Freitagmorgen in eine Hafenmole in Konstanz. Das Schiff der Reederei Bodensee GmbH kam aus Friedrichshafen. Wie die Polizeisprecherin, Annika Scheel, berichtet hat der Unfall für Schäden an der Hafenmole und dem Katamaran gesorgt. Den Schaden am Kataraman schätzt der Pressesprecher der Reederei Bodensee, Sebastian Dix, allein auf eine halbe Million Euro.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden allerdings laut dem Polizeibericht zwölf Personen an Bord verletzt. Laut Dix gebe es unter den Verletzten auch zwei Schwerverletzte. Laut dem Bericht der Feuerwehr erschwerte der niedrige Wasserstand des Bodensees den die Versorgung der Verletzten. So war es mit den Booten der DLRG nicht möglich direkt an den Katamaran heranzufahren. Die Fahrgäste und Verletzten konnten aber schließlich durch Mehrzweckboote der Feuerwehr gerettet werden. Laut dem Bericht seien die zwölf Verletzten "sowohl über den Wasserweg mit Booten als auch über den Landweg entlang der Mole zum Rettungsdienst transportiert."

Kreisbrandmeister ruft Außergewöhnliche Einsatzlage aus

Die komplizierte Einsatzlage führte dazu, dass der Kreisbrandmeister die Außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen hat. Laut Scheel rückten zu dem Unfall Einsatzkräfte der des Rettungsdienstes der DLRG, der Feuerwehr, der Notfallseelsorge, der Polizei und Wasserschutzpolizei sowie ein Rettungshubschrauber zu dem Einsatz aus. Von der Polizei waren allein 25 Einsatzkräfte mit zwei Booten und weiteren Autos vor Ort. Die Feuerwehr Konstanz wurde wiederum laut ihrem Bericht von den Feuerwehren Friedrichshafen und Überlingen mit ihren Feuerlöschbooten und Mehrzweckbooten unterstützt. 

Der Katamaran ist laut Sebastian Dix nicht mehr fahrfähig. Die Feuerwehr konnte beim Katamaran keinen Wassereinbruch feststellen. Auch der Austritt von Betriebsstoffen ist laut dem Bericht der Feuerwehr nicht vorhanden gewesen. So habe es nach dem Unfall keine Gefahr für die Umwelt durch eine Gewässerverunreinigung gegeben.

Eingeschränkter Verkehr - Ermittlungen laufen

Nichtsdestotrotz muss die Reederei Bodensee derzeit mit einem Katamaran weniger auskommen. Wie Sebastian Dix erlklärt, fährt deshalb derzeit lediglich ein Karamaran im Zwei-Stunden-Takt zwischen Konstanz und Friedrichshafen hin und her. 

Die Unfallursache ist Annika Scheel  derzeit noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat laut dem Bericht der Polizei aber bereits einen unabhängigen Sachverständigen für ein Gutachten des Unfalls beauftragt. Zudem laufen die Ermittlungen der Polizeibeamten derzeit noch. Die Wasserschutzpolizei Konstanz sucht dabei Zeugen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer +497531 59020 entgegen.

Der Bug des Katamaran "Constanze" steckt in der Hafenmole. Das Schiff bohrte sich bei dem Unfall in die Mauer, wobei sich zwölf Menschen verletzen.  | Foto: Feuerwehr Konstanz
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Autor:

Sebastian Ridder aus Konstanz

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