Vier-Punkte-Spiel für die HSG-U23
In Weinsberg den Knoten endgültig lösen

Nico Koch und seine Mannen von der HSG-U23 werden alles reinhauen, um am 11. Februar in Weinberg als Sieger vom Parkett zu gehen. | Foto: Peter Pisa
  • Nico Koch und seine Mannen von der HSG-U23 werden alles reinhauen, um am 11. Februar in Weinberg als Sieger vom Parkett zu gehen.
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Konstanz. War der 34:28-Auswärtssieg in Schwäbisch Gmünd der erhoffte endgültige Knotenlöser für die U23 der HSG Konstanz? Die Trainer Vitor Baricelli und Benjamin Schweda wünschen es sich vor dem so wichtigen nächsten Auswärtsspiel am Samstag, 11. Februar beim Tabellennachbarn TSV Weinsberg.

Das dritte Spiel hintereinander in fremder Halle wird ein „sehr, sehr wichtiges“. Darum redet Benjamin Schweda gar nicht lange herum. In der Tabelle trennen die beiden Teams aktuell vier Punkte – und die magische Linie zwischen sicherer Zone und Abstiegsplatz. Umso schwerer wiegt die knappe 32:34-Niederlage im Hinspiel, als sich die Zweitliga-Reserve nach einer mäßigen Leistung hatte geschlagen geben müssen. „In Weinsberg haben wir bislang aber meist nicht besonders gut ausgesehen“, weiß Schweda. Seit fünf Heimspielen ist der kommende Gegner vor eigenem Publikum ungeschlagen und knöpfte dabei unter anderem dem Topteam Waiblingen einen Punkt ab und hatte zuvor den aktuellen Tabellendritten Pforzheim in die Knie gezwungen. Mit Blaustein ist es erst einem Team gelungen, in dieser Saison beide Punkte aus der Weibertreuhalle zu entführen.

Doch auch die jüngste Mannschaft der Oberliga hat mit dem Erfolg beim Tabellensechsten Schwäbisch Gmünd viel Selbstvertrauen getankt und geht mit Rückenwind in das „Vier-Punkte-Spiel“ (Schweda). „Das war wirklich eine sehr gute Leistung ab der zehnten, 15. Minute. Wir hatten richtig Bock auf die Zweikämpfe“, so der 28-Jährige. „Darauf können wir uns aber nicht ausruhen.“ Eine ähnlich reife Vorstellung mit erneut guter Abwehr- und Torhüterleistung ist auch in Weinsberg dringend nötig. Der TSV stellt eine sehr erfahrene Mannschaft, die über viel Wurfkraft aus dem Rückraum verfügt und gut mit dem Kreisläufer zusammenspielen kann. Umso wichtiger ist es, dass sich für die beiden Trainer des Konstanzer Perspektivteams durch die Rückkehr einiger Spieler wieder mehr Möglichkeiten ergeben. Schweda: „Wir sind jetzt breiter aufgestellt und wollen die Jungs wieder voll in das Team einbauen.“

Gute Zusammenarbeit und gutes Zusammenspiel wird ein wichtiger Baustein sein gegen eine Mannschaft, die im Großteil seit Jahren zusammenspielt und sehr gut aufeinander abgestimmt ist. „Wenn wir wieder so verteidigen wie in Schwäbisch Gmünd“, ist der HSG-Coach dennoch sicher, „werden wir wieder unsere Chancen bekommen. Irgendwann reißt jede Serie einmal. Das versuchen wir am Samstag hinzubekommen. Wir sind gut drauf und haben Spaß miteinander.“

Autor:

Andreas Joas aus Konstanz

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