Oberliga vor Reform
U23 der HSG Konstanz empfängt Tabellenzweiten Pforzheim

Möglichst weniger Gegentore wünscht sich Keeper Konstantin Pauli von der U23 der HSG Konstanz im nächsten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Pforzheim.  | Foto: Peter Pisa
  • Möglichst weniger Gegentore wünscht sich Keeper Konstantin Pauli von der U23 der HSG Konstanz im nächsten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Pforzheim.
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Konstanz. Erst der Tabellenführer, am Samstag, 20 Uhr, jetzt der Tabellenzweite TGS Pforzheim: Die U23 der HSG Konstanz freut sich binnen einer Woche auf das nächste absolute Topteam der Oberliga, das nach nur einem Jahr direkt wieder zurück in die 3. Liga strebt.

Dabei konnten sich die beiden Trainer Vitor Baricelli und Benjamin Schweda bereits gegen den Ligaprimus trotz eines dezimierten Kaders und vielen schwerwiegenden Ausfällen über eine sehr ansprechende Leistung der jüngsten Mannschaft der Liga freuen. Vor allem offensiv waren sie sehr zufrieden. „In der Deckung waren aber die Lücken zu groß“, bemängelt Schweda 34 Gegentore, kann mit seinem Team aber durchaus aufbauen auf dem letzten Duell, in dem auch schon mehr möglich gewesen wäre. So streben die Gelb-Blauen gegen den Drittliga-Absteiger, der auf beste Wege ist, den „Betriebsunfall“ Drittliga-Abstieg sofort wieder zu korrigieren, erneut nach der Überraschung. Sage und schreibe seit 13 Spielen konnte kein Team mehr die Goldstädter bezwingen. Damit hält die Serie bereits länger, als das Hinspiel zurückliegt. Damals, am zweiten Weihnachtsfeiertag, musste die Zweitliga-Reserve im einzigen Oberligaspiel nach Pforzheim reisen und war darüber wenig begeistert.

Geschuldet war dies dem bei 34 Spieltagen extrem engen Terminkalender. Der bereits damals von Schweda formulierte Vorschlag, die Belastung durch eine Teilung in zwei Gruppen zu je neun Teams zu reduzieren, fand nun großen Anklang bei den Vertretern der anderen Clubs, die mehrheitlich die Einführung dieses Spielmodells ab der nächsten Saison beschlossen. So wird künftig die Vorrunde in zwei Gruppen zu je neun Mannschaften mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die jeweils Erst- bis Viertplatzierten qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde, die Teams auf den Plätzen fünf bis neun spielen in der Abstiegsrunde, sodass an der Aufstiegsrunde acht, an der Abstiegsrunde zehn Mannschaften teilnehmen werden. Die Punkte aus der Vorrunde gegen jene Mannschaften, die in derselben Runde spielen, werden mitgenommen. Gegen die anderen Vereine wird in Hin- und Rückspiel gespielt. „Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt“, lobt der 28-Jährige. Trotzdem werden voraussichtlich sechs Teams am Ende dieser Spielzeit absteigen müssen.

Aktuell muss er seine Schützlinge auf einen vor allem physisch sehr starken Kontrahenten einstellen. Schweda: „Pforzheim ist eine komplett andere Mannschaft als Stuttgart. Stark im Eins-gegen-Eins, sehr robust, sehr gefährlich aus dem Rückraum. Sie stehen nach einem tollen Lauf zu Recht da oben.“ Somit muss seine Mannschaft erneut die Leistung abrufen, die sie bei den Siegen vor allem in Schwäbisch Gmünd und in Weinsberg unter Beweis gestellt hatte. „Wenn uns das gelingt“, ist er sicher, „werden wir gute Möglichkeiten bekommen. Wir spielen einen anderen Handball-Stil als Pforzheim. Scheller, beweglicher. Damit wollen wir die TGS vor große Aufgaben stellen. Aber die Favoritenrolle ist klar verteilt.“

Autor:

Andreas Joas aus Konstanz

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