Relegation Oberliga Baden-Württemberg
„Wenn wir 1:0 führen sollten wird die Hölle brennen“
- Das Team des TSV Singen vor dem Hinspiel in Holzhausen. Teammanager Öscan hat die Spieler für das Rückspiel wieder aufgebaut und ist guter Dinge.
- Foto: TSV Singen
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Singen. Es ist die letzte Chance für den TSV Singen. Am Samstag, 14 Juni, hatte der Fußballverein das Relegationsspiel gegen den FC Holzhausen, um den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg mit 2:0 verloren. Doch die Singener Manschaft will beim Rückspiel am Sonntag, 22 Juni, nochmal alles geben, um doch noch in die Oberliga aufzusteigen, wie der Teammanager Sükrü Özcan dem WOCHENBLATT berichtet.
Eine riesige Chance Zuhause
Wovon viele nur träumen, ist für den TSV Singen immer noch zum greifen nahe: der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. "Das ist eine einmalige Chance", sagt der Teammanager. Öscan rechnet beim Rückspiel mit etwa 1500 Zuschauern aus Singen und 500 Fans, die den FC Holzhausen unterstützen. Vor so einer Kullisse zu spielen ist nicht selbstverständlich, sagt er. Es macht ihn stolz, dass sie in so kurzer Zeit von der Kreisliga B in die Verbandsliga aufgestiegen sind und immer noch die Chance haben in die Oberliga aufzusteigen.
Der Team-Manager ist überzeugt, dass der TSV die Relegation nach der 0:2 Hinspiel-Niederlage noch drehen kann. Immerhin hat der TSV beim Rückspiel am Sonntag, den Heimvorteil auf seiner Seite. Durch die lauten Fans des TSV wird die Mannschaft während des Spiels nach vorne gepuscht, ist sich Öscan sicher, „Wenn wir 1:0 führen sollten wird die Hölle brennen.“
Ein Stammspieler fehlt, einer fliegt extra aus dem Urlaub zurück
Da aber im Hinspiel zwei Innenverteidiger vom Platz mussten, steht der TSV auch vor Herausforderungen. Süleyman Karacan fällt gelb-rot-gesperrt aus. Daniel Niedermann fliegt hingegen extra aus dem Urlaub zurück, um am Sonntag spielen zu können. Er hatte sich im Hinspiel verletzt, wird aber voraussichtlich mit einer Bandage das Rückspiel bestreiten können, sagt Özcan, "Der ist ein harter Hund."
Özcan sagt, sein Team werde im Rückspiel anders spielen: Ballbesitz und eine frühe Führung sind das Ziel. Er hatte ein paar Tage Zeit, um das Hinspiel zu reflektieren. Laut ihm war es sehr ausgeglichen. In der 21 Minuten machte der TSV sogar ein Kopfballtor, das wurde jedoch vom Schiedsrichter nicht gezählt, so Özcan. Auch in der zweite Halbzeit fehlte es dem TSV an Glück, sagt Özcan, jedoch fehlte es ihnen nicht an Fleiß. Unter anderem wegen der Ausfälle der beiden Innenverteidiger geriet der TSV aber in einen 2:0 Rückstand, so Öscan.
Der Team-Manager war aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Einsatz seiner Mannschaft. Nur die Leistung des Schiedsrichters beschäftigte ihn auch noch nach dem Abpfiff: „Fehler können passieren doch bei 50/50 Entscheidungen war der Schiedsrichter mehr auf der Seite der Heimmannschaft.“ Er hofft für das Rückspiel am Sonntag, 22. Juni um 16 Uhr, auf viele Zuschauer und, dass sein Team beim Rückspiel mehr Glück bei den Schiedsrichterentscheidungen hat.
Sebastian Ridder und Alexander Gelsomino
Autor:Sebastian Ridder aus Konstanz |