Lehrstellenbörse 2026
Ten-Brink-Schule startet früher mit der Berufsorientierung
- Um den Schülerinnen und Schülern eine gute berufliche Orientierung zu ermöglichen, arbeiten (von links) Christian Klett (Verstandschaft Gewerbeverein), Julia Reiser (Schulleiterin der Ten-Brink-Schule) und Anna Herrmann (erste Vorsitzende Gewerbeverein) zusammen in Vorbereitung auf die Lehrstellenbörse.
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Rielasingen-Worblingen. Mit der Lehrstellenbörse am Samstag, 17. Oktober, geht die Berufsorientierung an der Ten-Brink-Schule in die heiße Phase. Die Vorbereitungen laufen und die diesjährige Ausgabe macht manches anders.
Während frühere Ausgaben der Lehrstellenbörse im November stattfanden, wurde der Termin für 2026 etwa einen Monat nach vorne verlegt. Die Veranstaltung öffnet zwischen 10 Uhr und 12 Uhr und richtet sich maßgeblich an die Klassen 8 bis 10, welche verpflichtet sind, die Börse im Foyer der Schule zu besuchen und dort einen Fragebogen auszufüllen. Das betreffe etwa 180 bis 200 Schülerinnen und Schüler, berichtete Julia Reiser, Schulleiterin der Ten-Brink-Schule. Für die Neuntklässler stehe dann Ende November ein Pflichtpraktikum an. Zwar hätten auch einige von ihnen beim Börsen-Termin Mitte November noch kurzfristig einen Praktikumsplatz finden können. Mit der Veranstaltung Mitte Oktober bietet sich dafür jedoch mehr Spielraum.
Julia Reiser bezeichnet die Lehrstellenbörse als „Kick-off“ zur Berufsorientierung an der Schule. Vorbereitend werde eine Beraterin der Arbeitsagentur mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Verhalten und ihre Ziele bei der Lehrstellenbörse sprechen. Später - Anfang Dezember - werde dann eine Woche zur Berufsorientierung stattfinden, so die Schulleiterin. Die Börse sei aus ihrer Sicht besonders wertvoll: Die Unternehmen treten dort meist mit aktuellen Auszubildenen auf, welche Eindrücke direkt aus ihrem Alltag mitbringen. „Ganz oft sind ehemalige Schüler dabei“, erläuterte die Schulleiterin. Das mache es leichter, mit den Azubis in Kontakt zu kommen.
Häufig auf der Börse vertreten seien lokale Unternehmen wie das Pflegeheim St. Verena, die Gemeinde Rielasingen-Worblingen, Nestle und Thüga. Aber auch die Berufsschulen und Arbeitgeber wie Zoll oder Polizei seien vertreten, meinte Alexander Märte, Berufsorientierungsbeauftragter der Schule, beim Pressegespräch zur Lehrstellenbörse. „Wir haben einen guten Rücklauf“, sagte er zur Ausgabe 2026. Bisher hätten sich 22 Unternehmen für die Veranstaltung angemeldet, 2025 seien es insgesamt 25 Anmeldungen gewesen: „Das haben wir schon fast eingeholt.“
Anna Herrmann, erste Vorsitzende des Gewerbevereins Rielasingen-Worblingen, sieht einen Grund darin, dass erstmals auch der Gewerbeverein der Höri-Gemeinden angeschrieben wurde. Die Unternehmen dort seien verstreut und daher schwer an einem Ort zusammenzubringen, so Herrmann weiter. Bei der Lehrstellenbörse in Rielasingen-Worblingen könnten diese sich gut einbringen. Sie sei immer wieder beeindruckt von der Vielfalt der Ausbildungen, die die Unternehmen unter einem Dach zusammenbringen. „Ich finde, das stellen die Betriebe bei der Lehrstellenbörse gut dar.“
Autor:Anja Kurz aus Engen |