Trotz Regenschauer und Hitzekapriolen
Schweizer Feiertag lockte zahlreiche Besucher nach Stockach
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Stockach. Starkregen zur Eröffnung, prallender Sonnenschein mit extremer Hitze am Wochenende: Der Schweizer Feiertag hatte auch wettertechnisch einiges zu bieten. Und doch ließen es sich zahlreiche Besucher nicht nehmen, dem Stockacher Stadtfest einen Besuch abzustatten.
Im Jahre 1499 musste die Stadt Stockach nur der Belagerung der Eidgenossen trotzen, jetzt - 527 Jahre später - trotzten deren Bewohner noch dem Unwetter. Doch der Herrgott hatte damals ein Einsehen und verschonte die Bevölkerung vor dem Einmarsch der Schweizer und hatte wohl auch letztes Wochenende ein Einsahen und vergönnte der Feierlaunigen pünktlich zur Festeröffnung eine Regenpause. So konnte mit nur wenigen Minuten Verspätung Bürgermeisterin Susen Katter mit nur wenigen Schlägen dem Bierfass ein Nass entlocken, welches bei den über 300 Bürgerinnen und Bürgern auf dem Gustav-Hammer-Platz von Stockach wesentlich willkommener war als das wenig später wieder niederprasselnde Nass von oben.
Trotzdem verharrten die Allermeisten unter den Überdachungen, denn diese traditionelle vier Tage im Juni waren „schon immer ein Anlass fröhlich zusammen zu kommen und gemütliche Stunden unter liebe Leute zu verbringen“, so Bürgermeisterin Katter. Nachdem auch dieses Fest die Corona-Pandemie und frühere Herausforderungen gemeistert hat, nutzen die Stockacher aller Altersklassen den Schauer, um sich in den Unterständen etwas näher zu kommen.
Der Festsamstag und Sonntag hingegen waren geprägt von einer drückenden Hitze, aufgrund derer nicht wenige Besucher die Örtlichkeiten nutzten und sich bei vielfältiger musikalsicher Unterhaltung in den Schatten setzten oder stellten. Nur einige Wenige machten am späten Nachmittag Gebrauch von erfrischendem Bier oder Kaltgetränken, ehe am Abend die etwas milderen Temperaturen dann wieder mehr Menschen auf die Straßen der Stadt lockten.
So auch am Samstagabend, als die Veranstalter zahlreiche Fußballbegeisterte für das Public Viewing begrüßen konnten. Gekrönt wurde dies mit dem Sieg der Deutschen Nationalmannschaft sowie dem traditionellen Feuerwerk am Dillplatz.
von Marcelino Rüth und Philipp Findling
Autor:Redaktion aus Singen |