44. Schweizer Feiertag im 46. Jahr
Endlich kann Stockach wieder richtig feiern

Auch die Sponsoren und Gönner sind wieder alle an Bord für den Schweizer Feiertag. Im Bild Melanie Braun (Wohnparc Stumpp), Moritz Flaig (Auer Group), Willi Zöller und Wolfgang Kammerlander von der Bürgerstiftung Stockach, Rainer Rauch von der Volksbank Überlingen, Martin Bosch vom Stockacher Narrengericht, Johanna Rode, Michael Wanke und Sandra Wingerter von der Sparkasse Hegau-Bodensee, Kulturamtsleiterin Corinna Bruggaier, Hauptamtsleiter Hubert Wald und Steffanie Hornstein von den Stadtwerken Stockach vor dem großen Straßenplakat.
  • Auch die Sponsoren und Gönner sind wieder alle an Bord für den Schweizer Feiertag. Im Bild Melanie Braun (Wohnparc Stumpp), Moritz Flaig (Auer Group), Willi Zöller und Wolfgang Kammerlander von der Bürgerstiftung Stockach, Rainer Rauch von der Volksbank Überlingen, Martin Bosch vom Stockacher Narrengericht, Johanna Rode, Michael Wanke und Sandra Wingerter von der Sparkasse Hegau-Bodensee, Kulturamtsleiterin Corinna Bruggaier, Hauptamtsleiter Hubert Wald und Steffanie Hornstein von den Stadtwerken Stockach vor dem großen Straßenplakat.
  • Foto: swb-Bild: Oliver Fiedler
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Stockach. Zwei Jahre musste er Pause machen, der große „Schweizer Feiertag“ in Stockach. Doch nun kann er mit neuem Mut vom 24. bis zum 27. Juni angegangen werden – und auch mit der neuen Leiterin des Kulturamts, Corinna Bruggaier, die am Dienstag nun das Programm zusammen mit Hauptamtsleiter Hubert Walk vorstellte. „2020 stand ja das Programm schon und musste abgesagt werden, dann haben wir auf 2021 verschoben und alle Mitmacher haben sich nach der Absage in 2021 auch auf dieses Jahr gefreut“, so Hubert Walk.

Doch ganz gleich wie früher wird der Schweizer Feiertag 2022 eben doch nicht: „Punkt eins ist, dass der Verein Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) schon früh gesagt hatte, dass er den Straßenmarkt nicht mehr organisieren kann“, sagte Hubert Walk in der Medienkonferenz. Nun ist die Organisation des größten Stockacher Volksfestes ganz in den Händen von Stadt und Kulturamt angekommen.

Seit Februar hatte man mit ersten organisatorischen Abklärungen angefangen, sagte Hubert Walk auf Nachfrage. Erst im April aber konnte das endgültige „Go“ nach der Aufhebung der meisten Beschränkungen gegeben werden. „Wir haben ja zum Glück sehr viel vom Programm 2020 in dieses Jahr transportieren können, was es uns leichter machte mit der doch sehr kurzen Vorlaufzeit.“ Der Straßenmarkt, als eines der Highlights am Samstag, stand trotzdem erst mal zur Disposition, weil der eben mit viel Einsatz durch die HHG auf die Beine gestellt wurde. „Aber es gab doch viele aus der Stadt und aus dem Rathaus, die hier mitgeholfen haben“, freut sich Walk.

Rund 100 Stände wird der Markt haben, mit Schwerpunkt auf die Region, wurde nun bekannt gegeben, nachdem die Anmeldefrist abgelaufen war am letzten Wochenende – das ist zwar weniger, aber auch etwas übersichtlicher. Für einen geplanten Kinderflohmarkt, der an dem Samstag an der Kirchhalde stattfindet, kann man sich noch bis zum 3. Juni unter kulturzentrum@stockach.de anmelden, wurde informiert.

Fünf Bühnen in der Oberstadt

Das Festprogramm rund um den Samstag auf den fünf Bühnen mit der „Volksbank -Bühne“ neu am Marktplatz, der „Sparkassen Bühne“ am Gustav-Hammer-Platz, dem „Aach-Center-Musikplatz“ am Kuonybrunnen, der „B-Free-Jugendbühne“ an der St.-Oßwald-Kirche und der Stadtwerke-Bühne an der Goethestraße steht und Corinna Bruggaier freut sich, dass doch die ganzen Musikvereine schnell mit ihren Zusagen zur Stelle waren und sich drauf freuen, hier wieder vor Publikum mit dabei zu sein.
Und die „großen Bands“ wie „Missisippi Steamboat Chicken“ am Freitag zum Bieranstich mit „Rumbaela“ danach, wie „Best of Us“ (Samstag 17 Uhr), „Cross Age“ (Samstag 20 Uhr) oder „Diva“ (Samstag 20 Uhr) warten ja schon seit 2020 auf ihre Auftritte. Mit im Boot ist der Rummel auf dem Dillplatz, der am Festfreitag ab 15 Uhr öffnet und bis Montagabend herzlich einlädt. „Nur aufs Feuerwerk verzichten wir dieses Jahr einfach aus Kostengründen“, so Hubert Walk.

Kultur inklusive

Die Kultur gehört zu zum Schweizer Feiertag trotz allem Trubel dazu, betont Corinna Bruggaier. Führungendurch die Miro-Ausstellung von Freitag bis Sonntag, am Sonntagabend dann eine Kleinkunstperle mit „La Finesse“ im Bügerhaus-Adler-Post, die schnell ausgebuchte Ausflugsfahrt mit Museumsleiter Johannes Waldschütz als Reiseführer zum Schloss Habsburg und Kloster Königsfelden in der Schweiz, das von den Kindern heiß begehrte Kindertheater „Sturmvogel“ mit zwei Vorstellungen am Montag machen das Festwochenende komplett. „Und Wetter haben wir dafür immer gutes“, unterstreicht Hubert Walk.

Mehr und Aktuelles gibt es unter www.schweizer-tag.de

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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