Thomas Warndorf stellt neues Buch vor
Stockachs Geschichte(n)

Thomas Warndorf
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  • Foto: Thomas Warndorf stellt sein Buch »Stockach - eine kleine Stadtgeschichte« am Mittwoch, 14. März, vor.swb-Bild: sw
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Stockach. Kleine Stadt - große Wirkung. Stockach macht Geschichte. Denn es steckt voller Historie und Histörchen. Amüsantes, Nachdenkliches, Spannendes prägen die vergangenen Jahrhunderte - und darunter sind auch Anekdoten, die so in keinem Buch stehen. Grund genug, neben den Museumskatalogen eine zweite Buchreihe zu etablieren. Wie Museumsleiter Johannes Waldschütz im Pressetext mitteilt, stammt der erste Band aus der bewährten historischen Feder von Thomas Warndorf und wird am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr im Kulturzentrum »Altes Forstamt« vorgestellt.

Zu den Warndorf‘schen Texten gibt es die humorvollen Zeichnungen von Karl Rudigier, der die 26 Episoden in dem Buch künstlerisch untermalt. Der Schmöker ist der Auftakt für die Buchreihe »Stockach entdecken«: »Damit soll neben den Stockacher Museumskatalogen eine zweite Reihe etabliert werden, die sich losgelöst von konkreten Ausstellungen in einer gut lesbaren und unterhaltsamen Weise mit unserer Stadt beschäftigt. Die in der Reihe erscheinenden Bücher sollen Unbekanntes aufdecken, Erinnernswertes festhalten und beinahe Vergessenes wieder ins Bewusstsein holen«, wirbt Johannes Waldschütz für das Projekt. Die Geschichten lassen sich auch, aber nicht nur in aller Ruhe ohne intellektuellen Kraftakt am Abend lesen und sollen einfach Spaß machen.

Thomas Warndorf, Lehrer, Soziologe, Historiker, Radiojournalist und bis zu seiner Pensionierung Stockachs Kulturamtsleiter, hat sich durch seine Hans-Kuony-Forschungen und seine Zweifel an dessen Existenz als historischer Figur über das legendäre Brauchtum hinaus einen Namen gemacht. Als Mitglied, Archivar und Kläger des Narrengerichts hat er zu Dreikönig 2019 seinen Rücktritt angekündigt - auch, weil er sich verstärkt der Malerei widmen möchte. Und eben der Geschichte. Thomas Warndorf ist zudem Mitglied der SPD-Fraktion im Stockacher Gemeinderat. In Karl Rudigier findet er einen malerisch versierten Gegenpart. Der 1932 in Laufenburg am Hochrhein Geborene übernahm 1956 die Leitung des Staatlichen Forstamtes in Stockach, und in seiner Freizeit fand er am Bodensee und dessen Umgebung Motive für Pinsel und Palette. Der Diplom-Ingenieur hat schon das Narrenbuch gestaltet, hat zahlreiche Ausstellungen bestückt und war auch als Karikaturist tätig.

- Simone Weiß

Autor:

Redaktion aus Singen

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