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Licht aus für den Klimaschutz

Licht aus Münster
Auch dieses Jahr wird zur »Earth Hour« unter anderem das Münster dunkel bleiben. Als die Aktion 2018 zum ersten Mal in Radolfzell durchgeführt wurde überzeugten sich OB Martin Staab und TSR-Geschäftsführerin Nina Hanstein von dem ungewohnten Anblick. swb-Bild: Archiv/ kuhnle&knoedler.

Radolfzell beteiligt sich auch 2020 wieder an der »WWF Earth Hour«

Radolfzell. Der Big Ben in London, die Chinesische Mauer, das Brandenburger Tor und das Radolfzeller Münster Unserer Lieben Frau – all diese Sehenswürdigkeiten haben eines gemeinsam: Sie nehmen teil an der WWF Earth Hour am Samstag, 28. März. Weltweit macht die Aktion jährlich am letzten Samstag im März auf die Dringlichkeit von Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam. So auch in diesem Jahr in dem die Corona-Krise die Klimaproblematik in den Medien weitestgehend in den Hintergrund stellt. Ab 20.30 Uhr wird eine Stunde lang die Außenbeleuchtung ausgestellt. Mit dabei sind die Stadtverwaltung Radolfzell, die Stadtwerke Radolfzell und die Seelsorgeeinheit St. Radolt mit dem Münster und der Stadtbibliothek im Österreichischen Schlössschen. Die Hesta Immobilien GmbH beteiligt sich mit dem Kesselhaus und dem seemaxx Outlet Center. Und auch die Hotels aquaTurm sowie K99 haben ihre Teilnahme zugesagt.

Oberbürgermeister Martin Staab bekräftigt: »Wir schließen uns der Botschaft, dass mehr für den Klimaschutz unternommen werden muss, auch in diesem Jahr sehr gerne an. Auf kommunaler Ebene unternehmen wir in Radolfzell schon vergleichsweise viel – aber der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Earth Hour eine tolle Möglichkeit ein Zeichen zu setzen.«
 
Auch Privatpersonen können sich beteiligen.


Millionen von Menschen auf der ganzen Welt schalten dieses Jahr zum 13. Mal für eine Stunde am gleichen Abend das Licht aus, setzen damit gemeinsam ein Zeichen für den Schutz des Planeten und fordern mehr Klimaschutz. Tausende Städte und Gemeinden in über 180 Ländern der Welt haben bereits ihre Teilnahme angemeldet. Alleine in Deutschland nahmen im vergangenen Jahr fast 400 Städte und Gemeinden teil. Auch Privatpersonen sind datu aufgerufen ab 20.30 Uhr für eine Stunde lang das Licht auszuschalten. Normalerweise wird die »Earth Hour« begleitet von verschiedenen Aktionen vor Ort. Auf diese verzichten die Organisatoren aber angesichts der Corona-Pandemie. Der WWF ruft auf seiner Internetseite dazu auf, die »Earth Hour« von zuhause aus zu begehen und auf den sozialen Netzwerken zu verbreiten. beispielsweise mit einem »Selfie« im Dunkeln. Weitere Informationen zur Aktion gibt es im Internet: www.wwf.de/earthhour.

Wochenblatt @: Dominique Hahn