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Startschuss für das Kinderhaus

Kinderhaus Böhringen
Bürgermeisterin Monika Laule, Fachplaner Georg Schwald, Architekt Gerhard Maier, OB Martin Staab und die Leiterin des Kinderhauses, Lunara Kinn bei der feierlichen Eröffnung der Einrichtung in der »Piazza Bambini«. swb-Bild: dh

In Böhringen konnte diese Woche das neu gebaute Kinderhaus feierlich eröffnet werden

 

Böhringen. Knappe anderthalb Jahre nach dem feierlichen ersten Spatenstich konnte am Mittwoch die Einweihung des neuen Kinderhauses in Böhringen gefeiert werden. Aufgrund der aktuellen Situation allerdings in Abwesenheit der Hauptakteure: Der Kinder. Oberbürgermeister Martin Staab zeigte sich beeindruckt von dem Neubau, der in großen Teilen aus dem »Lebenden Baustoff Holz« gefertigt und damit zugleich ein CO2 Speicher ist, wie der Rathauschef betonte. Stolz zeigte sich der OB auch darauf, dass in den letzten Jahren mindestens eine Kindergartensanierung oder -Erweiterung gefeiert werden konnte.

Die Leiterin der Einrichtung, Lunara Kinn hatte viel Lob für die Planer übrig. »Fast alle unsere Wünsche wurden aufgegriffen und umgesetzt«, betonte sie und fügte hinzu »Die kinder können sich hier wohlfühlen und sich optimal entwickeln«. Schon am 31. August konnten die Kinder ihr neues Domizil beziehen. In der zwischenzeit gab es von ihnen schon viele positive Rückmeldungen, berichtete Kinn.

Die Bauphase war indes äußerst spannend, denn während nebenan die Bagger tätig waren, konnten die Kinder vom alten Kindergarten aus alles ganz genau beobachten. Das Gebäude aus den späten 80er Jahren st inzwischen allerdings schon abgerissen. Ursprünglich war der Plan gewesen, dieses einfach zu erweitern. Das wäre allerdings zu aufwändig gewesen, weshalb sich der Gemeinderat zum Neubau entschieden hat. Architekt Gerhard Maier berichtete über die Planerischen Hintergründe des Gebäudes. Dieses ist mit seiner L-Form extra schon so geplant, dass eine Erweiterung in Zukunft kein Problem wäre. Ein architektonisches Highlight ist zweifelsohne die »Piazza Bambini«, ein großer Gemeinschaftsraum im Zentrum der Einrichtung, der von einem großen lebenden Baum geschmückt wird. Diesen gab es als Spende von den beteiligten Planern anstatt des traditionellen gebackenen Schlüssels.

Wochenblatt @: Dominique Hahn